Fortbildungsangebote

Die Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg e.V. bietet ein vielfältiges Angebot an praxisnahen Fort- und Weiterbildungen. Unsere Seminare orientieren sich an aktuellen fachlichen Anforderungen und praktischen Bedürfnissen aus dem Berufsalltag, gehen aber auch darüber hinaus. Unsere Mitarbeiter:innen können zudem zu speziellen Konditionen Angebote des TV Wetzlar sowie des TV Braunfels wahrnehmen (Nähere Informationen gibt es bei der Personalabteilung).

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht die aktuellen Angebote und Termine. Nähere Infos und Anmeldemöglichkeiten erhalten Sie über den jeweiligen Link. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme an unseren Fortbildungen!

Bei den Seminaren handelt es sich um bezahlte Arbeitszeit. Ausnahme sind Sport- und Gesundheitsangebote, die Sie in Ihrer Freizeit absolvieren. Fortbildungen während der Arbeitszeit müssen vor Anmeldung mit Ihrem Vorgesetzten abgestimmt sein.

Ihre Anmeldebestätigung sowie weitere Seminarhinweise erhalten Sie per E-Mail.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne über fortbildung@lhww.de an die Personalabteilung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

In Zusammenarbeit mit dem Lebenshilfe Landesverband Hessen dürfen wir Ihnen folgendes Programm präsentieren:

Termine 2026

QUARTAL 3 – JULI BIS SEPTEMBER

Seminarreihe zur Vorbereitung auf die staatliche Prüfung

Die Qualifizierungsreihe „Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung“ richtet sich nach der Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss „Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung“ vom 22. Juni 2018 für das Land Hessen.

Mit der Qualifizierung zur gFAB wird ein bundesweit staatlich anerkannter Abschluss erworben. Mit dem Bestehen der Prüfung wird die Ausbildereignung im Sinne des § 30 Absatz 5 des Berufsbildungsgesetzes erworben.

Die geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung ist in der Lage, personenzentrierte berufliche Bildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen sowie arbeitsbegleitende Maßnahmen für Menschen mit einer Behinderung durchzuführen, um ihnen eine Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Dies erfordert von den Fachkräften einen hohen beruflichen Qualifikationsstandard. Besonders in den Bereichen der Arbeits-, Sozial- und Sonderpädagogik sowie auf förderdiagnostischem Gebiet muss die Fachkraft zusätzlich qualifiziert sein.

Über die im Ausbildungsberuf erlernten Fähigkeiten hinaus werden im Rahmen der Qualifizierungsreihe folgende Schlüsselqualifikationen erworben:

  • Arbeits- und sonderpädagogische Kompetenzen
  • Soziale Kompetenzen
  • Kommunikative Kompetenzen
  • Netzwerkkompetenzen
  • Digitale und Technische Kompetenzen

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, beinhaltet die Weiterbildungsreihe u. a. folgende prüfungsrelevante Themen:

  • Eingliederung und Teilhabe am Arbeitsleben personenzentriert gestalten
  • Berufliche Bildungsprozesse personenzentriert konzipieren und begleiten
  • Arbeits- und Beschäftigungsprozesse personenzentriert planen und steuern sowie Arbeitsplätze personenzentriert einrichten
  • Kommunikation und Zusammenarbeit personenzentriert planen, realisieren und steuern

Die Prüfungsbereiche werden in vierzehn (Präsenz- oder Live-Online-) Seminarbausteinen erarbeitet.

Um die digitalen und technischen Kompetenzen zu erweitern, sieht die methodisch-didaktische Gestaltung der Seminarreihe „Blended Learning“ (Vermischung verschiedener analoger und digitaler Lernformen) vor.

Wir bieten daher eine Kombination aus dem Präsenzunterricht einerseits (12 Module) und dem computergestützten Lernen in Form von digitalem Live-Unterricht andererseits (2 Module) an.

Beginn:23.09.2026 09:00 Uhr

Ende:15.12.2027 14:45 Uhr

Referent*innen:Sabine Scharbach-Knobe
Gabriele Fischer-Mania
Claus Dünwald
Burghard Hofmann
Annette Geldmacher

Ort:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Beginn:23.09.2026 09:00 Uhr

Ende:15.12.2027 14:45 Uhr

Kosten:6.400,00 € inkl. Tagesverpflegung bei Präsenzbausteinen (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:261101-B1

Anmeldung hier: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung

Systemsprengern professionell begegnen – Handlungssicherheit gewinnen

„Und wieder einmal ist es soweit…“, „Wie soll das nur weitergehen?“ „Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll!?“
Gedanken wie diese sind für viele Fachkräfte bittere Realität im Arbeitsalltag.

Einzelne Klient*innen stellen das gesamte Setting auf den Kopf: Sie verstoßen gegen Regeln, überschreiten Grenzen und fordern alle Beteiligten heraus – oft scheinbar ohne Grund. Diese Situationen führen zu Anspannung, Frustration und dem Gefühl, an die eigenen Grenzen zu stoßen. Die Frage steht im Raum, ob eine weitere Begleitung überhaupt noch möglich oder sinnvoll ist.

Doch was, wenn das „Problem“ nicht (nur) beim Verhalten der Klient*innen liegt?

Inhalte

  • Reflexion eigener Haltungen, Wahrnehmungen und Reaktionen im Umgang mit „herausforderndem Verhalten“
  • Auseinandersetzung mit den Ursachen auffälligen Verhaltens: biografisch, psychosozial, institutionell
  • Analyse von Fallbeispielen: Perspektivwechsel und systemische Betrachtung
  • Erkennen struktureller und institutioneller Einflussfaktoren auf Verhalten und Beziehungsgestaltung
  • Entwicklung alternativer Handlungsoptionen jenseits von Kontrolle und Eskalation
  • Stärkung der Selbstwahrnehmung und professionellen Selbstfürsorge
  • Strategien zur Deeskalation und zur Gestaltung tragfähiger pädagogischer Beziehungen
  • Ressourcenorientiertes Arbeiten mit „schwierigen“ Klient*innen
  • Förderung von Teamdynamik und kollegialem Rückhalt
  • Raum für Austausch, Entlastung und persönliche Standortbestimmung

Zielgruppe

Pädagogische Fachkräfte

Methoden

Fachlicher Input, Reflexionsphasen, Fallbesprechungen, kollegialer Austausch und praxisnahe Übungen schaffen einen lebendigen Lernraum. Es geht nicht um einfache Lösungen, sondern um tragfähige Haltungen und Handlungen

Ihr Nutzen der Fortbildung

  • Herausforderndes Verhalten besser verstehen – in seinem Kontext
  • Eigene Wahrnehmungs- und Deutungsmuster reflektieren
  • Strukturelle Einflussfaktoren erkennen und thematisieren
  • Neue Handlungsmöglichkeiten entwickeln
  • Ressourcen und Selbstwirksamkeit stärken – bei sich selbst und im Team

Referent*innen:Felix Klinger

Ort:Seminarraum bei der Lebenshilfe Gießen in Pohlheim bei Gießen

Beginn:23.09.2026 10:00 Uhr

Ende:24.09.2026 16:15 Uhr

Kosten:440,00 € inkl. Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:260805-P1

Anmeldung hier: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Wenn Klienten aus dem Rahmen fallen

Schulung für alle Mitarbeiter:innen der Bereiche Wohnen und Leben sowie der Tagesförderstätten.

Referenten: N. Brahimi (Koord. Pflegefachkraft), U. Egger (QM), R. Rohletter / M. Repp (Produktionsküchenleitun

Inhalte: Infektionsintervention, Tätigkeits- und Beschäftigungsverbote, sicherer Umgang mit Lebensmitteln sowie ausgewählte Themen der Pflegehygiene.

Gesetzliche Grundlagen: IfSG (§§ 42/43 & 34-36), HGBP (§ 9 Abs.2 Nr.4), EU-Basis-HygieneVO (EG) Nr. 852/2004 bzw. LMHV (§ 4).

Datum: 29.09.26, 09:30 bis 11:00 Uhr, Wetzlar

Anmldung hier

QUARTAL 4 – OKTOBER BIS DEZEMBER

#BC4D (Business Council for Democracy): Die Demokratie-Initiative für die Arbeitswelt

Ein Projekt der „gemeinnützigen Hertie Stiftung“, der „Robert-Bosch Stiftung“ sowie des „Institute for Strategic Dialogue“ zur Stärkung des demokratischen Bewusstseins am Arbeitsplatz.

Im  Rahmen des Projekts werden Arbeitnehmer:innen stark gemacht gegen Hassrede im Internet, Desinformationen und Verschwörungserzählungen. Es werden Kenntnisse und Kompetenzen an Arbeitnehmer:innen vermittelt und Ressourcen zur Verfügung gestellt.

Konkret heißt das:

Kenntnisse: Was sind Hassrede, Desinformation und Verschwörungserzählungen überhaupt sind und wie werden sie erstellt und verbreitet.

Kompetenzen:  Wie kann man diesen Gefahren für die Demokratie effektiv begegnen.

Ressourcen: Kennenlernen von wirksamen Instrumenten (z.B. Apps, Webseiten oder Publikationen) und Vorstellung von Organisationen vor, an die man sich wenden kann.

Die einzelnen Module finden ab dem 05.10.26 wöchentlich 8 Wochen lang in der Zeit von 11:00 bis 12:00 Uhr statt und gelten als Arbeitszeit.

Die Themen im Überblick:

05.10.26; Auftakt

12.10.26: Hassrede 1

19.10.26: Hassrede 2

26.10.26: Desinformation 1

02.11.26: Desinformation 2

09.11.26: Verschwörungsmythen 1

16.11.26: Verschwörungsmythen 2

23.11.26: Abschluss

Anmeldung hier.

Warum sie in heutigen Zeiten so wichtig ist und wie sie gelingen kann

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich der pädagogische Ansatz in den Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. der Eingliederungshilfe stark verändert: Von der Separation über beschützende und fürsorgliche Betreuung sowie qualifizierende Förderung hin zur Begleitung und Assistenz selbstbestimmten Lebens.

Neue Arbeits-, Wohn- und Lebensentwürfe von und für Menschen mit Behinderung sind entstanden, werden weiterentwickelt und stetig angepasst. Wenn echte Teilhabe und Selbstbestimmung verwirklicht werden sollen, reichen institutionelle Öffnung und angepasste Rahmenbedingungen allein jedoch nicht aus!

Die heutige individualisierte, schnelllebige Gesellschaft verlangt zunehmend mehr persönliche und soziale, aber auch strukturgebende Kompetenzen (so genannte Schlüsselqualifikationen). Auch für Menschen mit Behinderung bedeutet dies den Ausbau eigener Kompetenzen und das Entwickeln zusätzlicher persönlichkeitsdienlicher Ressourcen.

In diesem Seminar werden Methoden vorgestellt, diskutiert und durchgespielt, die zur Persönlichkeitsstärkung von Menschen mit Behinderung beitragen können. Im Anschluss können diese im Arbeitsalltag bewusst eingesetzt werden.

Inhalte

  • Selbstwirksamkeit erfahren und Selbstbewusstsein stärken
  • Handeln im sozialen Kontext
  • Beziehung und Partnerschaft
  • Kommunikation und Feedback
  • Biographische Wurzeln und Zukunftspläne
  • Umgang mit Konflikten und Resilienz
  • Aktivitäten planen und realisieren, alleine sein, zufrieden sein

Zielgruppe

Fachkräfte und Führungskräfte in Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. der Eingliederungshilfe,

Ihr Nutzen der Fortbildung

Für Teilnehmende

Teilnehmende dieser Fortbildung profitieren auf mehreren Ebenen:

  1. Fachkräfte und Führungskräfte in Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. der Eingliederungshilfe erhalten neue Methoden und Ansätze zur Persönlichkeitsstärkung von Menschen mit Behinderung. Dies ermöglicht es ihnen, effektiver und einfühlsamer in ihrer Arbeit zu sein und die individuellen Bedürfnisse und Potenziale ihrer Klienten besser zu unterstützen.
  2. Menschen mit Behinderung selbst können von den im Seminar vorgestellten Methoden direkt profitieren, da sie dabei helfen, ihre persönlichen Kompetenzen auszubauen und zusätzliche Ressourcen zu entwickeln. Dies kann zu einem gesteigerten Selbstbewusstsein, mehr Selbstständigkeit und einer höheren Lebensqualität führen.
  3. Durch die Implementierung neuer Ansätze zur Persönlichkeitsstärkung können Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. der Eingliederungshilfe insgesamt ihre Qualität der Betreuung und Unterstützung verbessern. Dies kann dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderung besser in die Gesellschaft integriert werden und eine größere Selbstbestimmung erfahren.

Insgesamt trägt die Fortbildung dazu bei, die Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung zu stärken und die Qualität der Unterstützung in den entsprechenden Einrichtungen zu erhöhen.

Für Arbeitgeber

 

  1. Verbesserte Qualität der Dienstleistungen: Durch die Weiterbildung der Mitarbeiter in Methoden zur Persönlichkeitsstärkung von Menschen mit Behinderung können die Dienstleistungen der Einrichtung verbessert werden. Dies kann zu einer höheren Zufriedenheit der Kunden führen und das Ansehen der Einrichtung in der Öffentlichkeit stärken.
  2. Erfüllung rechtlicher Anforderungen: In vielen Ländern gibt es gesetzliche Vorschriften und Richtlinien zur Inklusion und Unterstützung von Menschen mit Behinderung. Indem die Mitarbeiter entsprechend fortgebildet werden, kann der Arbeitgeber sicherstellen, dass diese Anforderungen erfüllt werden und rechtlichen Problemen vorgebeugt wird.
  3. Attraktivität als Arbeitgeber: Arbeitgeber, die sich für die Fortbildung ihrer Mitarbeiter im Bereich der Inklusion und Unterstützung von Menschen mit Behinderung engagieren, können sich als sozial verantwortlich und fortschrittlich positionieren. Dies kann dazu beitragen, qualifizierte Fachkräfte anzuziehen und die Mitarbeiterbindung zu stärken.
  4. Kostenersparnis durch effektivere Arbeit: Mitarbeiter, die über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, um Menschen mit Behinderung effektiv zu unterstützen, können ihre Aufgaben effizienter erledigen. Dies kann zu einer Reduzierung von Fehlzeiten, einer geringeren Fluktuation und letztendlich zu Kosteneinsparungen führen.

Insgesamt kann die Fortbildung der Mitarbeiter im Bereich der Unterstützung von Menschen mit Behinderung dazu beitragen, die Qualität der Dienstleistungen zu verbessern, rechtliche Anforderungen zu erfüllen, die Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern und Kosten zu senken

Referent*innen:Burghard Hofmann

Ort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg

Beginn:05.10.2026 10:00 Uhr

Ende:06.10.2026 16:15 Uhr

Kosten:420,00 € inkl. Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:260401-P1

Anmeldung hier: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Persönlichkeitsstärkung von Menschen mit Behinderung

Gesetzliche Grundlagen:  IfSG §§ 42/43), EU-Basis-HygieneVO sowie LMHV (§ 4).

Zielgruppe: Mitarbeiter:innen der Produktions- und Ausgabeküchen – aus allen Bereichen der LHWW

Referent: Marcus Repp, Produktionsküchenleitung DTW

Kurzbeschreibung / Inhalte:

Jährliche Pflichtschulung für alle Mitarbeiter:innen, die mit Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen (Teller, Besteck etc.) arbeiten.

  • Schwerpunkte aus dem Hygieneplan (ehem. EKS):
    Küchenabläufe gesamt, Anlieferung, Messungen, Temperaturen, Aushänge, Dokumentation, Ausgabe, Schädlingsbekämpfung, Allergene, Zusatzstoffe, Lagerung, Hygiene (Produktions-, Betriebs- und Personalhygiene).
  • Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG §§ 42/43)
    Tätigkeits- und Beschäftigungsverbot, Infektionsintervention

Donnerstag, 15. Okt. 2026 von 14:30 bis 16:00, DTW Asslar

Anmeldung hier

In diesem Basisseminar erhalten Sie fundiertes Wissen und praxisnahe Methoden, um Konflikt-, Anspannungs- und Krisensituationen sicher und professionell zu bewältigen. Sie lernen, Aggression und Gewalt frühzeitig zu erkennen, deeskalierend zu kommunizieren und angemessene Interventionen einzusetzen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Selbstschutzmaßnahmen, um bei körperlichen Angriffen Verletzungen zu vermeiden. Darüber hinaus erfahren Sie, wie eine effektive Nachbereitung dazu beiträgt, zukünftige Vorfälle zu reduzieren und die Sicherheit aller Beteiligten zu erhöhen.

Das Ziel: Sicherheit stärken, Risiken minimieren und kompetent handeln – auch in herausfordernden Situationen.

Trainer: Tim Nowak
Veranstaltungsort: Raum Frühling, Familienzentrum der Lebenshilfe e.V., Hörnsheimer Eck 9 in Wetzlar

Bitte beachten Sie, dass eine Seminarteilnahme nur für Mitarbeiter:innen aus dem Bereich Besondere Wohnformen möglich ist.

Bitte klicken Sie auf das Seminardatum, um sich anzumelden.

Inhalte des PART-Auffrischungsseminars: Wiederholung der Methoden und zeigen von Körperübungen. Bei den Auffrischungsseminaren werden immer aktuelle Informationen und Neuigkeiten weitergegeben. Die Themen der Auffrischungsseminare können je nach Teilnehmerkreis variieren.

Trainer: Tim Nowak
Veranstaltungsort: Raum Frühling, Familienzentrum der Lebenshilfe e.V., Hörnsheimer Eck 9 in Wetzlar

Bitte beachten Sie, dass eine Seminarteilnahme nur für Mitarbeiter:innen möglich ist, die in 2025 für das Auffrischungsseminar vorgesehen sind.

Bitte klicken Sie auf das jeweilige Seminardatum, um sich anzumelden.

Veranstaltungszeiten

Di., 20.10.2026, 09:30 Uhr – 13:00 Uhr
Mi., 21.10.2026, 09:30 Uhr – 13:00 Uhr
Di., 27.10.2026, 09:30 Uhr – 13:00 Uhr
Mi., 28.10.2026, 09:30 Uhr – 13:00 Uhr

Schulen, Werkstätten und Wohnheime sind für viele Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung wichtige Orte. Hier wird gearbeitet, gelebt und gelernt. Hier werden aber auch Liebesbeziehungen geknüpft oder manchmal auch sexuelle Wünsche sehr unmittelbar zum Ausdruck gebracht. Das Ausleben von Sexualität gerät dabei nicht selten in Konflikt mit Regeln innerhalb der Einrichtungen oder auch den Schamgrenzen anderer Menschen.

Gleichzeitig sind die meisten Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung oft nicht ausreichend aufgeklärt. Neben der Abhängigkeit von pflegerischer wie lebenspraktischer Assistenz ist dieses mangelnde Wissen über den eigenen Körper und die eigene Lust einer der Hauptgründe dafür, dass Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung überdurchschnittlich häufig sexualisierte Gewalt erleben. Für Einrichtungen der Behindertenhilfe ist es deshalb zentral, sich mit den Themen Sexualitätsexuelle Selbstbestimmung und sexualisierte Gewalt auseinanderzusetzen.

THEMEN:

    • psychosoziale Aspekte und ihre Bedeutung im Kontext von Sexualität
    • Beispiele, Methoden und Materialien für sexuelle Bildung und sexualpädagogische Angebote
    • Arbeit mit Angehörigen
    • Empowermentansätze (u. a. Sexualassistenz, begleitete Elternschaft)
    • Gewaltbetroffenheit von Menschen mit geistigen Behinderungen; Prävention und Intervention, Risiko- und Schutzfaktoren
    • rechtliche Aspekte von Sexualität und sexueller Selbstbestimmung

Praxisnahe Wege zu Verständnis und professioneller Begleitung

Im Arbeitsalltag mit Demenzerkrankten oder Menschen mit kognitiven und psychischen Einschränkungen stoßen Fachkräfte immer wieder an ihre Grenzen.

Herausforderndes Verhalten wie plötzliche Aggression, Weinerlichkeit, freudige Erregung, Rückzug oder die Verweigerung von Unterstützung bei der Körperpflege oder Nahrungsaufnahme wirft oft Fragen auf:

  • „Warum reagiert mein Gegenüber plötzlich so?“
  • „Warum will sich der/die Bewohner*in nicht helfen lassen?“
  • „Wieso zieht sich mein Gegenüber immer mehr zurück?“

Die Systemische Validation bietet einen zentralen Ansatz, um solche Verhaltensweisen besser zu verstehen und eine wertschätzende, bewohnerorientierte Begleitung zu ermöglichen. Sie geht davon aus, dass das Verhalten eines Menschen mit Demenz in Wechselwirkung mit seiner Innen- und Außenwelt steht und in der Regel nicht gegen uns als Fachkräfte gerichtet ist. Ziel ist es, eine validierende Haltung einzunehmen, die das Verhalten akzeptiert und darauf angemessen reagiert.

Neben theoretischen Grundlagen wird in der Fortbildung praxisnah gearbeitet. Die Teilnehmenden lernen einfache und wirksame Tools wie das 60-Sekunden-Prinzip, trainieren validierende Sätze und Schlüsselwörter und erfahren, wie sie Menschen mit Demenz in jeder Phase der Erkrankung respektvoll „abholen“ können.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Selbstreflexion und gesunder Abgrenzung: Genauso wie Demenzerkrankte täglich wechselnde Befindlichkeiten haben, dürfen auch Begleitpersonen ihre eigene Stimmung wahrnehmen und annehmen. Die Fortbildung zeigt, wie Fachkräfte eine Balance zwischen Professionalität und Selbstfürsorge finden können, um langfristig resilient und empathisch zu handeln.

Inhalte

  • Grundprinzipien der Systemischen Validation
  • Verstehen und einordnen von herausforderndem Verhalten
  • Praxisnahe Übungen: validierende Sätze und Schlüsselwörter trainieren
  • Das 60-Sekunden-Prinzip für den Alltag
  • Umgang mit emotionalen Belastungen und Selbstreflexion
  • Gesunde Abgrenzung und Selbstfürsorge im Umgang mit Demenzerkrankten
  • Angemessene Kommunikation in allen Phasen der Erkrankung

Zielgruppe

Fachkräfte in der Eingliederungshilfe, die pflegerische Aufgaben übernehmen, Gruppenleitungen, Einrichtungsleitungen Assistent*innen

Methoden

  • Fallbeispiele bearbeiten, Simulationen und Übungen
  • Kleingruppenarbeit, Impulsvortrag
  • Austausch in der Gruppe

Ihr Nutzen der Fortbildung

  • Besseres Verständnis für die Bedürfnisse und Verhaltensweisen von Menschen mit kognitiven oder psychischen Einschränkungen
  • Entwicklung einer validierenden, wertschätzenden Haltung
  • Stärkung der Kommunikationsfähigkeit und Beziehungsgestaltung
  • Förderung der Resilienz und Selbstfürsorge der Teilnehmenden
  • Nachhaltige Methoden und Werkzeuge für den beruflichen Alltag

Referent*innen:Gabriela Koslowski

Ort:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Beginn:21.10.2026 09:00 Uhr

Ende:22.10.2026 16:15 Uhr

Kosten:480,00 € inkl. Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:261507-P1

Anmeldung hier: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Wenn Menschen mit kognitiver Behinderung an Demenz erkranken: Kompetent begleiten

Schulung für alle Mitarbeiter:innen der Bereiche Wohnen und Leben sowie der Tagesförderstätten.

Referenten: N. Brahimi (Koord. Pflegefachkraft), U. Egger (QM), R. Rohletter / M. Repp (Produktionsküchenleitun

Inhalte: Infektionsintervention, Tätigkeits- und Beschäftigungsverbote, sicherer Umgang mit Lebensmitteln sowie ausgewählte Themen der Pflegehygiene.

Gesetzliche Grundlagen: IfSG (§§ 42/43 & 34-36), HGBP (§ 9 Abs.2 Nr.4), EU-Basis-HygieneVO (EG) Nr. 852/2004 bzw. LMHV (§ 4).

Datum: 28.10.26, 09:30 -11:00 Uhr, Wetzlar

Anmeldung hier

Die Veranstaltung „Fahrsicherheitstraining für Kleinbusse und Transporter“ findet am Samstag, 31.10.2026 statt.

Veranstaltungsort ist das Fahrsicherheitszentrum Hünfelden an der B417 (Wegbeschreibung ist bei der Anmeldung hinterlegt).

Veranstalter ist die Deutsche Verkehrswacht Limburg-Weilburg e.V., die diese Fortbildung speziell für die Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg e.V. anbietet.

Die Teilnahme erfolgt mit den in Ihren Einrichtungen vorhandenen Bussen / Transportern. Diese werden von den Fahrer:innen zur Veranstaltung mitgebracht. Es können sich nach Absprache auch 2-3 Personen ein Fahrzeug teilen und abwechselnd fahren.

Die Fortbildung richtet sich an alle Kolleg:innen aus Bereichen, die Kleinbusse oder Transporter fahren (Kita, Wohnhäuser, Werkstätten, Betreutes Wohnen, Offene Hilfen, Hausmeister).

Bitte sprechen Sie die gemeinsame Anfahrt mit den Dienstfahrzeugen miteinander ab.

Die Teilnehmer:innen sind dazu in der Gästeliste einsehbar. Bitte aktivieren Sie bei Anmeldung, dass Sie auf der Gästeliste erscheinen.

Die Fortbildung dauert voraussichtlich bis 16:00 Uhr. Über einen Lieferservice kann gemeinsam Pizza, Pasta oder Salat bestellt werden. Die Kosten für das Mittagessen übernimmt die Lebenshilfe. Getränke bitte selbst mitbringen.

Die Arbeitszeit wird Ihnen als Fortbildungstag gutgeschrieben.

Anmeldung hier: Fahrsicherheitstraining für Transporter und Kleinbusse

Grundlagenseminar für Mitarbeitende ohne (pädagogische) Ausbildung

Veranstaltungszeiten:

Mi., 04.11.2026, 10:00 Uhr – 17:15 Uhr
Do., 05.11.2026, 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Die Begleitung von Menschen mit Behinderung ist eine verantwortungsvolle und gelegentlich auch herausfordernde Aufgabe. Mitarbeitende möchten den Menschen gerecht werden und müssen gleichzeitig Vorschriften und gesetzliche Regelungen beachten und das in einem relativ eng gesteckten Rahmen. Fachliche Grundlagen und Hintergrundwissen zum Thema sind hilfreich, um eine Begleitung nach aktuellen Leitprinzipien sicherzustellen.

Sie haben in Ihrem Berufsalltag immer wieder Kontakt zu Menschen mit Behinderung und wünschen sich dafür ein Mehr an Sicherheit und Wissen? Vielleicht sind Sie Quereinsteiger, haben keine fachspezifische Ausbildung oder möchten Ihr Wissen auffrischen und auf den neuesten Stand bringen?

Das Seminar richtet sich an alle Mitarbeitenden, die keinen pädagogischen, heilerzieherischen oder vergleichbaren Hintergrund besitzen, z.B. Mitarbeitende aus Büros, Verwaltungen, Hauswirtschaft, Ehrenamtliche/Freiwillige, Quereinsteiger *innen sowie alle Interessierte.

THEMEN:

  • Der Begriff „Behinderung“ und das aktuelle Verständnis davon
  • Formen von Beeinträchtigung und häufige Begleiterscheinungen im Überblick
  • Die Ideen von Inklusion und Teilhabe: Was bedeuten sie für den Alltag von Menschen mit Behinderung und für Mitarbeitende?
  • Die eigene Rolle und Haltung im Umgang mit Menschen mit Behinderungen
  • Die eigenen Grenzen kennen
  • Verständnisvolle und wertschätzende Kommunikation

Referent*innen:Susanne Seelbach

Ort:Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.

Beginn:04.11.2026 10:00 Uhr

Ende:05.11.2026 16:15 Uhr

Kosten:440 € inkl. Tagesverpflegung

Veranstalter:Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.

Veranstaltungsnummer:260752

Anmeldung hier

Professionelle Beziehungsgestaltung

Mitarbeiter*innen in der Eingliederungshilfe sind für viele Menschen mit Behinderung zentrale Bezugspersonen. Sie werden als Vertrauensperson, als Unterstützer*innen und enge Wegbegleiter*innen gebraucht. Gleichzeitig erleben sie in diesen engen Beziehungen Zurückweisung, Angriffe und Ablehnung.

Auf Seiten der Mitarbeiter*innen sind diese beiden Pole mit eigenen Gefühlen der Zuneigung und Vertrautheit und mit dem Wunsch nach Abgrenzung und Zurückweisung von Grenzüberschreitungen verbunden. Insbesondere für Quereinsteiger*innen ist diese Balance eine Herausforderung. Eine hilfreiche Beziehungsgestaltung verlangt beides: Nähe und Distanz.

Die Bereitschaft zu Eigenreflexion wird bei der Teilnahme am Seminar vorausgesetzt.

Zielsetzung ist es, den Teilnehmenden einen professionellen Umgang mit der Thematik und somit eine ausgewogene Beziehungsgestaltung zu ermöglichen.

Inhalte

  • Die zentrale Bedeutung von Beziehung für den Menschen
  • Wie kann eine Beziehung aussehen, die hilfreich für den*die Klienten*in ist?
  • Was ist eigentlich eine professionelle Beziehung?
  • Möglichkeiten des Umgangs mit emotionalen Grenzüberschreitungen

Zielgruppe

Mitarbeiter*innen aus allen Arbeitsbereichen der Eingliederungshilfe

Methoden

  • Theorie Input
  • Strukturierter Erfahrungsaustausch
  • Bearbeitung von Praxisbeispielen

Ihr Nutzen der Fortbildung

Sie reflektieren Ihre eigene Haltung in der Beziehungsgestaltung.

Referent*innen:Gabriele Fischer-Mania

Ort:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Beginn:26.10.2026 10:00 Uhr

Ende:27.10.2026 16:15 Uhr

Kosten:420,00 € inkl. Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:260705-P1

Anmeldung hier: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Nähe und Distanz – Wieviel ist genug?

Das Fragile-X Syndrom (FXS) wird durch einen Gendefekt hervorgerufen und ist die häufigste Form erblich bedingter kognitiver Beeinträchtigung und Autismus. Die Arbeit mit Menschen mit FXS und die häufige Konfrontation mit herausfordernden Verhaltensweisen kann viel Kraft kosten. Ist eine persönliche Grenze erreicht oder es funktioniert nichts, was man bisher ausprobiert hat, braucht es neue Wege, um wieder gut miteinander arbeiten zu können.

Mo., 02.11.2026, 10:00 Uhr – 17:15 Uhr

Di., 03.11.2026, 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Bundesgeschäftsstelle der Lebenshilfe Raiffeisenstraße 18 35043 Marburg

Weitere Infos und Anmeldung hier: Menschen mit Fragilem X- Syndrom positives Verhalten ermöglichen – auch wenn es mal schwierig wird – Bildungsinstitut inForm der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.

Gesetzliche Grundlagen:  IfSG §§ 42/43, EU-Basis-HygieneVO sowie LMHV (§ 4).

Zielgruppe: Mitarbeiter:innen der Produktions- und Ausgabeküchen – aus allen Bereichen der LHWW

Referent: Ruben Rohletter, Produktionsküchenleitung FLO

Kurzbeschreibung / Inhalte:

Jährliche Pflichtschulung für alle Mitarbeiter:innen, die mit Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen (Teller, Besteck etc.) arbeiten.

  • Schwerpunkte aus dem Hygieneplan (ehem. EKS):
    Küchenabläufe gesamt, Anlieferung, Messungen, Temperaturen, Aushänge, Dokumentation, Ausgabe, Schädlingsbekämpfung, Allergene, Zusatzstoffe, Lagerung, Hygiene (Produktions-, Betriebs- und Personalhygiene).
  • Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG §§ 42/43)
    Tätigkeits- und Beschäftigungsverbot, Infektionsintervention

Donnerstag, 12. Nov. 2026 von 14:30 bis 16:00, WfbM Florentine

Anmeldung hier

Schulung für alle Mitarbeiter:innen der Bereiche Wohnen und Leben sowie der Tagesförderstätten.

Referenten: N. Brahimi (Koord. Pflegefachkraft), U. Egger (QM), R. Rohletter / M. Repp (Produktionsküchenleitun

Inhalte: Infektionsintervention, Tätigkeits- und Beschäftigungsverbote, sicherer Umgang mit Lebensmitteln sowie ausgewählte Themen der Pflegehygiene.

Gesetzliche Grundlagen: IfSG (§§ 42/43 & 34-36), HGBP (§ 9 Abs.2 Nr.4), EU-Basis-HygieneVO (EG) Nr. 852/2004 bzw. LMHV (§ 4).

Datum: 24.11.26, 09:30 -11:00 Uhr, Wetzlar

Anmeldung hier

27.11.2026, 10:00 bis 17:00 Uhr
Lebenshilfe Fortbildungsinstitut, Erlangen, Kitzinger Str. 6, 91056 Erlangen

Im Förderbereich begegnen wir einer Vielzahl von Verhaltensweisen bei Menschen mit Komplexen Behinderungen. Selbstverletzendes Verhalten, emotionale Instabilität, mangelnde Selbstregulierung oder geringe Frustrationstoleranz können im Arbeitsalltag sehr belastend sein, Abläufe stören und sowohl Menschen als auch Mobiliar gefährden.

Weitere Informationen und Anmeldung hier: Hilfen bei herausforderndem Verhalten von Menschen mit Komplexen Behinderungen im Förderbereich | Lebenshilfe Bayern – Fortbildungsinstitut

Hauswirtschaftliche Aufgaben personen- und situationsorientiert begleiten

Hauswirtschaftliche Tätigkeiten gehören zum Alltag und sind weit mehr als reine Versorgung. Gerade in der Eingliederungshilfe bieten Kochen, Ordnung, Reinigung oder Wäschepflege viele Möglichkeiten, Menschen mit Unterstützungsbedarf in ihrer Selbstständigkeit zu stärken und Teilhabe ganz praktisch zu fördern.
In diesem Seminar steht Hauswirtschaft als pädagogisches und assistierendes Handlungsfeld im Mittelpunkt. Es geht darum, Menschen nicht einfach Aufgaben abzunehmen, sondern sie in alltäglichen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten personen- und situationsorientiert zu begleiten. Dabei spielen individuelle Fähigkeiten, Vorlieben, Unterstützungsbedarfe und Lebensgewohnheiten eine wichtige Rolle.
Mit HOT® – dem Haushaltsorganisationstraining – und SALSA werden praxiserprobte Konzepte vorgestellt, mit denen hauswirtschaftliche Aufgaben gezielt zur Förderung von Alltagskompetenzen genutzt werden können. Anhand konkreter Beispiele aus besonderen Wohnformen wird gemeinsam erarbeitet, wie hauswirtschaftliche Assistenz selbstbestimmt, ressourcenorientiert und alltagsnah gestaltet werden kann.

Inhalte

  • Hauswirtschaft im Alltag besonderer Wohnformen: zwischen Versorgung, Assistenz und Teilhabe
  • Hauswirtschaftliche Tätigkeiten als Lern- und Entwicklungsfelder nutzen
  • HOT® und SALSA als Konzepte für die Anleitung im Alltag kennenlernen
  • Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen bei hauswirtschaftlichen Aufgaben begleiten
  • Kochen, Einkauf, Ordnung, Reinigung und Wäschepflege personenorientiert gestalten
  • Möglichkeiten und Grenzen von Selbstständigkeit im Alltag reflektieren
  • Praxisbeispiele aus dem Arbeitsalltag besprechen und gemeinsam Lösungen entwickeln

Zielgruppe

Mitarbeitende und Führungskräfte in besonderen Wohnformen, die hauswirtschaftliche Aufgaben begleiten oder verantworten

Methoden

Fachliche Inputs, Reflexionen, Arbeit an Fallbeispiele

Ihr Nutzen der Fortbildung

  • Sie erweitern Ihren Blick auf Hauswirtschaft als wichtiges Feld von Assistenz, Selbstbestimmung und Teilhabe.
  • Sie lernen mit HOT® und SALSA konkrete Ansätze für die Anleitung im Alltag kennen.
  • Sie entwickeln Ideen, wie hauswirtschaftliche Aufgaben individueller, ressourcenorientierter und alltagsnah begleitet werden können.
  • Sie gewinnen mehr Sicherheit für die Gestaltung hauswirtschaftlicher Unterstützungsprozesse in der Praxis.

Seminarzeiten

  1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
  2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Referent*innen:Martina Feulner

Ort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg

Beginn:03.12.2026 10:00 Uhr

Ende:04.12.2026 16:15 Uhr

Kosten:460,00 € inkl. Tagesverpflegung

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:261202-P1

Anmeldung hier

Werkstattarbeit im Wandel: Anforderungen verstehen, Rolle klären, Praxis gestalten

Die Arbeit in Werkstätten für Menschen mit Behinderung verändert sich spürbar. Neue gesetzliche Vorgaben, fachliche Konzepte und gesellschaftliche Diskussionen stellen Fachkräfte vor die Aufgabe, ihr berufliches Handeln immer wieder neu einzuordnen und weiterzuentwickeln.

Themen wie Personenzentrierung, ICF-basiertes Arbeiten, Dokumentation oder die Anforderungen des Bundesteilhabegesetzes prägen zunehmend den Arbeitsalltag.

In diesem Seminar werden zentrale Entwicklungen der vergangenen Jahre verständlich eingeordnet. Aktuelle Fachbegriffe und Konzepte werden praxisnah erläutert und in ihren Auswirkungen auf die tägliche Arbeit gemeinsam reflektiert. So bietet das Seminar Orientierung, stärkt das fachliche Verständnis und unterstützt dabei, die eigene Rolle im Wandel der Werkstattarbeit klarer zu fassen.

Inhalte

  • Entwicklung der Rahmenbedingungen der letzten beiden Jahrzehnte
  • Bundesteilhabegesetz SGB IX – BTHG
  • Gestaltungsansätze der Personenzentrierung und der Tätigkeitsorientierung (ICF-basiert)
  • Hega-Fachkonzept, Neufassung 2025
  • Rolle der Arbeitspädagogik
  • Gefordertes Selbstverständnis: Aufgaben und Rolle der Fachkräfte
  • Personenzentrierung, Ziele und Dokumentation

Zielgruppe

Alle Fachkräfte von Werkstattträgern, die sich über den aktuellen Stand der Werkstattarbeit informieren möchten, da ihre SPZ oder gFAB schon länger zurückliegt.

Methoden

Kurzvorträge, kurze Gruppenarbeiten, moderierter Erfahrungsaustausch und Diskussionen, Übungen, Demonstrationen

Ihr Nutzen der Fortbildung

In diesem Seminar aktualisieren Sie Ihr Fachwissen zur Werkstattarbeit und setzen sich mit aktuellen Entwicklungen und Anforderungen auseinander. Sie lernen zentrale Inhalte kennen, die heute für professionelles Handeln in Werkstätten wichtig sind, und gewinnen mehr Sicherheit für die Einordnung und Gestaltung Ihrer eigenen Praxis.

Seminarzeiten

1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Referent*innen:Detlev Poweleit

Ort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg

Beginn:07.12.2026 10:00 Uhr

Ende:08.12.2026 16:15 Uhr

Kosten:440,00 € inkl. Tagesverpflegung (wird vom Arbeitgeber übernommen)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:261111-P1

Anmeldung hier

Termine 2027

QUARTAL 1 – JANUAR BIS MÄRZ

Funktionierende Kommunikation – inklusive Stütztechnik

Eine intensive und praxisorientierte Fortbildung aus zwei Teilen. Schwerpunktthema ist ein in der Praxis gut funktionierender Austausch.

Teil 1 hat im August 2026 stattgefunden, eine Teilnahme ausschließlich an Teil 2 ist aber problemlos möglich.

Trainer: Herrn Vande Kerckhove

Teil 1:

Die Totale der Kommunikation : Dimension, Funktion, Ziel, Methoden, Ergebnis

Klare Kommunikation: konkret greifbar machen, praktisch umsetzen

Struktur und Kommunikation: Bedeutung, Umsetzung, Kriterien

FUNKTIONIERENDE KOMMUNIKATION mittels Schablonen: Sinn, Aufbau, Gestaltung der Arbeit mit Schablonen, Input und Benutzung der Schablonen 1 bis 4

Fragen und Kommunikation: 1-Impuls Fragen: Übersicht, Eigenheiten, Ziele,

Teil 2:

Klare Kommunikation: Aufgreifen, Praxisreflektion und – Evaluation

FUNKTIONIERENDE KOMMUNIKATION mittels Schablonen: Praxisreflektion und – Evaluation der Umsetzung, Input und Benutzung der Schablonen 5 bis 8

Fragen und Kommunikation: Praxisreflektion und – Evaluation der Umsetzung, Erweiterung der Fragentypen, Alltägliche Prozesse mit Schablonen: Auswahl, Entscheidung, Klärung,

Anmeldung hier.

Inhalte des PART-Auffrischungsseminars
Wiederholung der Methoden und zeigen von Körperübungen.
Bei den Auffrischungsseminaren werden immer aktuelle Informationen und Neuigkeiten weitergegeben.
Die Themen der Auffrischungsseminare können je nach Teilnehmerkreis variieren.

Trainer*in
Melanie Koschmieder, Tim Nowak

Zielgruppe
Alle Fachkräfte, Gruppenhelfer*innen, Gruppenhilfskräfte, Auszubildende die mit Hauptpersonen arbeiten.

Datum: 21.01.27, 09:00 Uhr bis  16:00 Uhr

Veranstaltungsort: Familienzentrum der Lebenshilfe e.V., Raum Frühling, Hörnsheimer Eck 9, 35578 Wetzlar

Anmeldung hier.

Inhalte des PART-Basisseminars
  1. Geschichte, Hintergrund und Voraussetzungen: Was ist das PART-Konzept und wie sind die institutionellen Voraussetzungen für die Implementierung?
  2. Das Ziel meiner Arbeit: Welches Verständnis haben wir in unserer Institution davon, wie sich unsere Klient*innen in Anspan­nungssituationen verhalten können, anstatt bedrohlich, aggressiv und gewalttätig zu werden?
  3. Professionalität und persönliches Auftreten: Welches Verständnis habe ich davon, wie meine Grundhaltung mein Auftreten und Verhalten in Konfliktsituationen beeinflusst?
  4. Vorbereitung auf Konfliktsituationen: Bin ich umfassend darauf vorbereitet, mit Klient*innen zu arbeiten, die manchmal bedrohlich, aggressiv oder gewalttätig werden können? (Unter den Aspekten Kleidung, Beweglichkeit, Vorsichtsmaßnahmen, Beobachtung und Selbstkontrolle)
  5. Auslöser von Aggression und Gewalt: Kann ich mögliche Auslöser für Aggression und Gewalt feststellen und Alternativen anbieten?
  6. Der Handlungsrahmen Krisenintervention: Kann ich den Grad der Gefahr feststellen und welche Interventionen sind angemessen?
  7. Krisenkommunikation: Wenn ich auf Klient*innen reagiere, die mit körperlicher Gewalt drohen, wie kann ich durch verbale und nonverbale Krisenkommunikation zur Deeskalation beitragen?
  8. Selbstschutzmaßnahmen: Wenn aus einfacher Aggression/Grenzüberschreitung ein einfacher körperlicher Angriff wird, kann ich Verletzungen dadurch vermeiden, dass ich ausweiche, Angriffe abwehre, mich aus Festhaltegriffen befreie und fliehe?
  9. Weitergehende Maßnahmen: Könnte jemand ernsthaft verletzt werden, wenn nicht weitergehende Maßnahmen eingeleitet werden?
  10. Nachbereitung: Welchen Pflichten muss ich nach einem Vorfall nachkommen und wie kann ich einer Wiederholung vorbeugen? (Mit den Aspekten der schriftlichen Dokumentation, der Nachbesprechung im Team und mit der aggressiven Person, der Wiedergutmachung und der Mitarbeitendenfürsorge)

Trainer*in
Melanie Koschmieder, Tim Nowak

Zielgruppe
Alle Fachkräfte, Gruppenhelfer, Gruppenhilfskräfte, Auszubildende die mit Hauptpersonen arbeiten.

Datum: 25.01.27, 09:00 Uhr bis 27.01.27, 16:00 Uhr

Veranstaltungsort: Familienzentrum der Lebenshilfe e.V., Raum Frühling, Hörnsheimer Eck 9, 35578 Wetzlar

Anmeldung hier.

Inhalte des PART-Auffrischungsseminars
Wiederholung der Methoden und zeigen von Körperübungen.
Bei den Auffrischungsseminaren werden immer aktuelle Informationen und Neuigkeiten weitergegeben.
Die Themen der Auffrischungsseminare können je nach Teilnehmerkreis variieren.

Trainer*in
Melanie Koschmieder, Tim Nowak

Zielgruppe
Alle Fachkräfte, Gruppenhelfer*innen, Gruppenhilfskräfte, Auszubildende die mit Hauptpersonen arbeiten.

Datum: 28.01.27, 09:00 Uhr bis  16:00 Uhr

Veranstaltungsort: Familienzentrum der Lebenshilfe e.V., Raum Frühling, Hörnsheimer Eck 9, 35578 Wetzlar

Anmeldung hier.

Flexible Arbeitszeitmodelle in der Sozialwirtschaft – Arbeitszeiten zukunftsfähig gestalten und Mitarbeitende gewinnen

Fachkräftemangel, steigende Anforderungen an die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie veränderte Erwartungen der Mitarbeitenden an ihren Arbeitgeber bzw. Arbeitsplatz stellen Einrichtungen der Sozialwirtschaft vor große Herausforderungen. Dienstpläne müssen zuverlässig funktionieren, gesetzliche Vorgaben eingehalten und die Versorgung der betreuten Menschen sichergestellt werden.

Moderne Arbeitszeitmodelle bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Sie können die Arbeitgeberattraktivität erhöhen, Mitarbeitende stärker einbinden und gleichzeitig zu einer verlässlichen Planung beitragen.

Das Seminar vermittelt einen praxisnahen Überblick über verschiedene Arbeitszeitmodelle sowie die wesentlichen arbeitszeitrechtlichen Rahmenbedingungen. Gemeinsam werden Erfolgsfaktoren und Grenzen unterschiedlicher Modelle diskutiert sowie Erfahrungen aus den Einrichtungen der Teilnehmenden ausgetauscht.

Da die Teilnehmenden aus unterschiedlichen Organisationen kommen, stehen übertragbare Lösungsansätze, Praxisbeispiele und der gegenseitige Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt. Ziel ist es, Anregungen und konkrete Ideen für die Weiterentwicklung der eigenen Arbeitszeitgestaltung mitzunehmen.

Hinweis: Das Seminar vermittelt einen praxisorientierten Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen. Eine individuelle Rechtsberatung ist nicht Bestandteil der Veranstaltung.

Inhalte

  • Herausforderungen moderner Arbeitszeitgestaltung in der Sozialwirtschaft
  • Flexible Arbeitszeitmodelle und deren Einsatzmöglichkeiten
  • Gesunde und verlässliche Dienstplanung
  • Arbeitszeitgesetz: Arbeitszeiten, Pausen, Ruhezeiten sowie Nacht- und Wochenendarbeit (Überblick)
  • Beteiligung von Mitarbeitenden und Mitbestimmung des Betriebsrates
  • Arbeitgeberattraktivität und Fachkräftesicherung durch moderne Arbeitszeitmodelle
  • Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Einrichtungen
  • Entwicklung erster Umsetzungsideen

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich insbesondere an

  • Personalverantwortliche
  • Geschäftsführungen
  • Bereichsleitungen
  • Einrichtungsleitungen
  • Teamleitungen mit Dienstplanverantwortung

Methoden

Zum Einsatz kommen unter anderem: Fachimpulse, Beispiele, moderierter Austausch, Gruppenarbeiten, Transferübungen

Ihr Nutzen der Fortbildung

Nach dem Seminar

  • kennen Sie verschiedene flexible Arbeitszeitmodelle,
  • können Sie arbeitszeitrechtliche Rahmenbedingungen besser einordnen,
  • haben Sie Anregungen für eine gesunde und verlässliche Dienstplanung erhalten,
  • haben Sie vom Erfahrungsaustausch mit anderen Einrichtungen profitiert,
  • haben Sie erste Ideen für die Umsetzung entwickelt,
  • haben Sie erkannt, wie moderne Arbeitszeitgestaltung zur Mitarbeiterbindung und Fachkräftesicherung beitragen kann.

Seminarzeiten

  1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:00 Uhr,
  2. Seminartag: 09:00 Uhr – 12:30 Uhr

Referent*innen:Thomas Fabich

Ort:Seminarraum bei der Lebenshilfe Gießen in Pohlheim bei Gießen

Beginn:27.01.2027 10:00 Uhr

Ende:28.01.2027 12:30 Uhr

Kosten:520,00 € inkl. Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:270610-P1

Anmeldung hier.

Pausen sind mehr als kurze Unterbrechungen: Richtig genutzt helfen sie dabei, neue Kraft zu schöpfen, Anspannung abzubauen und im Arbeitsalltag gesund zu bleiben. In diesem praxisnahen Seminar lernen die Teilnehmenden verschiedene Möglichkeiten kennen, um aus dem gefühlten Hamsterrad auszusteigen und die Geschäftigkeit bewusst ruhen zu lassen.

Im Mittelpunkt stehen einfache und alltagstaugliche Übungen für echte Pausen am Arbeitsplatz: für Augen, Atmung, Achtsamkeit, Schulter- und Nackenbereich, Hände und Füße. Die Teilnehmenden reflektieren ihr eigenes Pausenverhalten und erproben neue Varianten, mit denen sie ihre Resilienz stärken und kleine Erholungsmomente wirksam in den beruflichen Alltag integrieren können.

Inhalte

  • Pausenverhalten am Arbeitsplatz wahrnehmen und reflektieren
  • Übungen zur Augenentspannung und Augenbeweglichkeit
  • Atemübungen und verschiedene Atemmöglichkeiten zur Entspannung
  • Schulter- und Nackendehnung sowie Lockerungsübungen
  • Übungen zur Beweglichkeit von Händen und Fingern
  • Entspannungstechniken im Sitzen
  • Achtsames Gehen als kurze Auszeit im Alltag

Zielgruppe

Fachkräfte, Mitarbeitende und Teams in der Eingliederungshilfe, sozialen Arbeit, Pflege, Betreuung, Verwaltung und Bildung sowie alle, die Pausen im Arbeitsalltag bewusster und gesundheitsfördernder nutzen möchten.

Methoden

Kurze fachliche Impulse, angeleitete Entspannungs- und Bewegungsübungen, Atem- und Achtsamkeitsübungen, Selbstreflexion, Austausch und Transfer in den eigenen Arbeitsalltag.

Ihr Nutzen der Fortbildung

  • Die Teilnehmenden erkennen ihr eigenes Pausenverhalten und können es bewusster gestalten.
  • Sie lernen kurze Übungen kennen, die ohne großen Aufwand in den Arbeitsalltag passen.
  • Sie stärken ihre Resilienz und entwickeln neue Strategien für Erholung, Entspannung und Selbstfürsorge.
  • Sie erhalten praktische Impulse, um Pausen als wirksame Ressource für Gesundheit und Arbeitsfähigkeit zu nutzen.

Hinweis: Bitte beachten Sie: Aufgrund des kompakten Seminarformats ist bei dieser Veranstaltung keine Verpflegung vorgesehen.

Referent*innen:Silvana Brück

Ort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg

Beginn:28.01.2027 09:00 Uhr

Ende:28.01.2027 14:30 Uhr

Kosten:220,00 € (wird vom Arbeitgeber übernommen)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:270712-P1

Anmeldung hier.

Methoden für Betreuung, Assistenz und Begleitung von Menschen mit Unterstützungsbedarf

Wie können Menschen mit Unterstützungsbedarf im Alltag gut begleitet, gefördert und zu mehr Selbstständigkeit ermutigt werden? In diesem praxisnahen Seminar lernen Mitarbeitende aus Betreuung und Assistenz vielseitige Methoden kennen, mit denen sie Lern- und Entwicklungsprozesse im Alltag gezielt unterstützen können.

Im Mittelpunkt steht nicht ein einzelner Arbeitsbereich, sondern die methodische Gestaltung von Begleitung im Alltag insgesamt. Die Teilnehmenden beschäftigen sich damit, wie Anleitung verständlich, motivierend und ressourcenorientiert gelingen kann. Dazu gehören personenzentrierte Herangehensweisen, klare Kommunikation, passende Hilfsmittel sowie kleine, direkt umsetzbare Methoden für unterschiedliche Alltagssituationen.

Das Seminar bietet einen Methodenkoffer für die tägliche Arbeit mit Menschen mit Unterstützungsbedarf. Anhand von Praxisbeispielen und Übungen wird erarbeitet, wie Mitarbeitende Lernprozesse unterstützen, Selbstständigkeit fördern und Menschen in ihrer Entwicklung stärken können.

Inhalte

  • Grundlagen des Lernens im Alltag
  • Personenzentrierung und Ressourcenorientierung in der Begleitung
  • Methoden der Anleitung in unterschiedlichen Alltagssituationen
  • Verständliche und wirksame Kommunikation
  • Praktische Hilfsmittel und methodische Tools für die Begleitung
  • Selbstständigkeit gezielt fördern und Entwicklungsschritte unterstützen
  • Praxisübungen, Fallarbeit und Transfer in den Arbeitsalltag

Zielgruppe

Mitarbeitende aus Betreuung, Assistenz und Begleitung, die Menschen mit Unterstützungsbedarf im Alltag fördern

Methoden

Kurzinputs, Gruppenarbeit, Praxisübungen, Austausch, Storytelling und Fallarbeit

Ihr Nutzen der Fortbildung

  • Sie lernen vielseitige Methoden kennen, um Menschen mit Unterstützungsbedarf im Alltag gezielt zu begleiten.
  • Sie erweitern Ihre Kompetenzen in personenzentrierter Anleitung und verständlicher Kommunikation.
  • Sie erhalten praxistaugliche Impulse und Tools für unterschiedliche Alltagssituationen.
  • Sie nehmen einen Methodenkoffer mit, den Sie direkt in Ihre Arbeit übertragen können.

Referent*innen:Christa Anna Fischer

Ort:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Beginn:28.01.2027 10:00 Uhr

Ende:28.01.2027 17:15 Uhr

Kosten:260,00 € inkl. Tagesverpflegung

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:271203-P1

Anmeldung: hier

Inhalte des PART-Auffrischungsseminars
Wiederholung der Methoden und zeigen von Körperübungen.
Bei den Auffrischungsseminaren werden immer aktuelle Informationen und Neuigkeiten weitergegeben.
Die Themen der Auffrischungsseminare können je nach Teilnehmerkreis variieren.

Trainer*in
Melanie Koschmieder, Tim Nowak

Zielgruppe
Alle Fachkräfte, Gruppenhelfer*innen, Gruppenhilfskräfte, Auszubildende die mit Hauptpersonen arbeiten.

Datum: 16.02.27, 09:00 Uhr bis  16:00 Uhr

Veranstaltungsort: Familienzentrum der Lebenshilfe e.V., Raum Frühling, Hörnsheimer Eck 9, 35578 Wetzlar

Anmeldung hier.

Inhalte des PART-Basisseminars
  1. Geschichte, Hintergrund und Voraussetzungen: Was ist das PART-Konzept und wie sind die institutionellen Voraussetzungen für die Implementierung?
  2. Das Ziel meiner Arbeit: Welches Verständnis haben wir in unserer Institution davon, wie sich unsere Klient*innen in Anspan­nungssituationen verhalten können, anstatt bedrohlich, aggressiv und gewalttätig zu werden?
  3. Professionalität und persönliches Auftreten: Welches Verständnis habe ich davon, wie meine Grundhaltung mein Auftreten und Verhalten in Konfliktsituationen beeinflusst?
  4. Vorbereitung auf Konfliktsituationen: Bin ich umfassend darauf vorbereitet, mit Klient*innen zu arbeiten, die manchmal bedrohlich, aggressiv oder gewalttätig werden können? (Unter den Aspekten Kleidung, Beweglichkeit, Vorsichtsmaßnahmen, Beobachtung und Selbstkontrolle)
  5. Auslöser von Aggression und Gewalt: Kann ich mögliche Auslöser für Aggression und Gewalt feststellen und Alternativen anbieten?
  6. Der Handlungsrahmen Krisenintervention: Kann ich den Grad der Gefahr feststellen und welche Interventionen sind angemessen?
  7. Krisenkommunikation: Wenn ich auf Klient*innen reagiere, die mit körperlicher Gewalt drohen, wie kann ich durch verbale und nonverbale Krisenkommunikation zur Deeskalation beitragen?
  8. Selbstschutzmaßnahmen: Wenn aus einfacher Aggression/Grenzüberschreitung ein einfacher körperlicher Angriff wird, kann ich Verletzungen dadurch vermeiden, dass ich ausweiche, Angriffe abwehre, mich aus Festhaltegriffen befreie und fliehe?
  9. Weitergehende Maßnahmen: Könnte jemand ernsthaft verletzt werden, wenn nicht weitergehende Maßnahmen eingeleitet werden?
  10. Nachbereitung: Welchen Pflichten muss ich nach einem Vorfall nachkommen und wie kann ich einer Wiederholung vorbeugen? (Mit den Aspekten der schriftlichen Dokumentation, der Nachbesprechung im Team und mit der aggressiven Person, der Wiedergutmachung und der Mitarbeitendenfürsorge)

Trainer*in
Melanie Koschmieder, Tim Nowak

Zielgruppe
Alle Fachkräfte, Gruppenhelfer, Gruppenhilfskräfte, Auszubildende die mit Hauptpersonen arbeiten.

Datum: 22.02.27, 09:00 Uhr bis 24.02.27, 16:00 Uhr

Veranstaltungsort: Familienzentrum der Lebenshilfe e.V., Raum Frühling, Hörnsheimer Eck 9, 35578 Wetzlar

Anmeldung hier.

Selbstbewusst führen und wirksam gestalten

Organisationen, die das Potenzial von Frauen sowie von Vätern und Müttern stärker erschließen wollen, brauchen familienfreundliche Rahmenbedingungen. Dabei zeigt sich: Die Zukunft gehört einer ausgewogenen Besetzung von Führungspositionen und einer familienfreundlichen Arbeitsgestaltung. Neben fachlichen Kompetenzen gewinnen Führungsanforderungen an Bedeutung, die häufig mit weiblichen Führungskompetenzen verbunden werden, zum Beispiel Change-Management, Kommunikationsfähigkeit, Coaching sowie Motivation und Bindung von Mitarbeitenden.

Frauen in Führungspositionen stärken durch Vielfalt den strategischen Erfolg einer Organisation. Gleichzeitig stehen sie vor besonderen Herausforderungen, da die Arbeitswelt in Deutschland noch immer stark männlich geprägt ist. Daher ist es wichtig, Frauen dabei zu unterstützen, ihre Führungsentwicklung bewusst und erfolgreich zu gestalten. In diesem Seminar setzen sich die Teilnehmerinnen mit ihrer Führungsrolle, ihrem Führungsstil und konkreten Situationen aus dem eigenen Arbeitsumfeld auseinander.

Inhalte

Selbstbewusst führen

  • Wie gewinne ich Klarheit über meine Rollen und welche Erwartungen sind
  • damit verbunden?
  • Was kann weibliche von männlicher Führungskraft bzgl. Führung lernen?
  • Mit welchen Führungsrollen und Kompetenzen punktet Frau in Führung in einer sich ständig wandelnden Welt?

Wirksam gestalten

  • Wie nutze ich gezielt die weibliche Kommunikation für das Gestalten eines erfolgreichen Führungsalltags?
  • Wie spreche ich Kritisches souverän an?
  • Mit welcher Strategie gestalte ich herausfordernde Führungssituationen erfolgreich?

Zielgruppe

Weibliche Nachwuchsführungskräfte und Führungskräfte der Lebenshilfe sowie aus Organisationen der Eingliederungshilfe.

Methoden

Die einzelnen Seminarinhalte werden im Dialog gemeinsam aktiv erarbeitet. Der Wechsel zwischen Einzel- und Gruppenarbeit sowie erlebensorientierten Übungen ermöglicht das Lernen von sich und anderen. Für das Steigern des Lernerfolgs wird an eigenen Praxisbeispielen gearbeitet und diese werden reflektiert.

Ihr Nutzen der Fortbildung

  • Die Teilnehmerinnen stärken ihre persönliche Führungsrolle.
  • Sie machen sich den eigenen Führungsstil bewusst.
  • Sie lernen Techniken kennen, wie sie die Besonderheiten als weibliche Führungskraft nutzen können.
  • Sie setzen sich mit Praxisbeispielen aus dem persönlichen Arbeitsumfeld auseinander.
  • Sie gewinnen konkrete Impulse für mehr Sichtbarkeit, selbstbewusstes Auftreten und wirksame Kommunikation im Führungsalltag.

Seminarzeiten

1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Referent*innen:Dr. Christine Busch

Ort:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Beginn:22.02.2027 10:00 Uhr

Ende:23.02.2027 16:15 Uhr

Kosten:550,00 € inkl. Tagesverpflegung (wird vom Arbeitgeber übernommen)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:270615-P1

Anmeldung hier.

Systemische Werkzeuge für eine ressourcenorientierte Unterstützung

Beratung ist ein wesentlicher Bestandteil in der Begleitung von Menschen mit Behinderungen und sollte individuell sowie ressourcenorientiert gestaltet werden.

Dieses Seminar richtet sich an Fachkräfte, Leitungskräfte und begleitende Dienste, die systemische Methoden und Ansätze kennenlernen möchten, um Beratungsprozesse wertschätzend und lösungsorientiert zu gestalten.

Im Seminar werden die Grundlagen der systemischen Beratung vermittelt und praxisnahe Methoden vorgestellt, die speziell auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Zielgruppe ausgerichtet sind. Neben der Theorie bietet das Seminar Raum, um die Methoden selbst auszuprobieren und individuelle Handlungsoptionen zu erarbeiten.

Inhalte

  • Systemische Grundlagen und der Ansatz des systemischen Arbeitens
  • Einbeziehung von Bezugssystemen in den Beratungsprozess
  • Strukturierung und Aufbau einer systemischen Beratung
  • Erarbeitung von Methoden und Tools für die Beratung von Menschen mit Behinderungen
  • Einsatz von Visualisierungen, Skalierungen und Fragetechniken
  • Führen von lösungsorientierten Gesprächen

Zielgruppe

  • Mitarbeitende und Fachkräfte in der Eingliederungshilfe, Leitungskräfte, Sozial- und Begleitdienste, die Interesse an einer systemischen Fortbildung haben.

Methoden

Das Seminar kombiniert theoretische Einführungen mit Praxisübungen, die im direkten Austausch und in Gruppenarbeit vertieft werden. Fallbeispiele und praxisorientierte Übungen sichern den Theorie-Praxis-Transfer und ermöglichen einen unmittelbaren Erfahrungsaustausch.

Ihr Nutzen der Fortbildung

Teilnehmende gewinnen eine fundierte Einführung in die systemische Beratung und können eine Vielfalt an Methoden und Techniken direkt in ihren Arbeitsalltag integrieren. Die Fortbildung vermittelt Sicherheit und Motivation, um Beratungen mit Menschen mit Behinderungen systemisch, strukturiert und zielgerichtet durchzuführen und zu gestalten.

Seminarzeiten

1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Referent*innen:Gianni Piana

Ort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg

Beginn:01.03.2027 10:00 Uhr

Ende:02.03.2027 16:15 Uhr

Kosten:450,00 € inkl. Tagesverpflegung

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:270704-P1

Anmeldung hier

Inhalte des PART-Auffrischungsseminars
Wiederholung der Methoden und zeigen von Körperübungen.
Bei den Auffrischungsseminaren werden immer aktuelle Informationen und Neuigkeiten weitergegeben.
Die Themen der Auffrischungsseminare können je nach Teilnehmerkreis variieren.

Trainer*in
Melanie Koschmieder, Tim Nowak

Zielgruppe
Alle Fachkräfte, Gruppenhelfer*innen, Gruppenhilfskräfte, Auszubildende die mit Hauptpersonen arbeiten.

Datum: 04.03.27, 09:00 Uhr bis  16:00 Uhr

Veranstaltungsort: Familienzentrum der Lebenshilfe e.V., Raum Frühling, Hörnsheimer Eck 9, 35578 Wetzlar

Anmeldung hier.

Inhalte des PART-Basisseminars
  1. Geschichte, Hintergrund und Voraussetzungen: Was ist das PART-Konzept und wie sind die institutionellen Voraussetzungen für die Implementierung?
  2. Das Ziel meiner Arbeit: Welches Verständnis haben wir in unserer Institution davon, wie sich unsere Klient*innen in Anspan­nungssituationen verhalten können, anstatt bedrohlich, aggressiv und gewalttätig zu werden?
  3. Professionalität und persönliches Auftreten: Welches Verständnis habe ich davon, wie meine Grundhaltung mein Auftreten und Verhalten in Konfliktsituationen beeinflusst?
  4. Vorbereitung auf Konfliktsituationen: Bin ich umfassend darauf vorbereitet, mit Klient*innen zu arbeiten, die manchmal bedrohlich, aggressiv oder gewalttätig werden können? (Unter den Aspekten Kleidung, Beweglichkeit, Vorsichtsmaßnahmen, Beobachtung und Selbstkontrolle)
  5. Auslöser von Aggression und Gewalt: Kann ich mögliche Auslöser für Aggression und Gewalt feststellen und Alternativen anbieten?
  6. Der Handlungsrahmen Krisenintervention: Kann ich den Grad der Gefahr feststellen und welche Interventionen sind angemessen?
  7. Krisenkommunikation: Wenn ich auf Klient*innen reagiere, die mit körperlicher Gewalt drohen, wie kann ich durch verbale und nonverbale Krisenkommunikation zur Deeskalation beitragen?
  8. Selbstschutzmaßnahmen: Wenn aus einfacher Aggression/Grenzüberschreitung ein einfacher körperlicher Angriff wird, kann ich Verletzungen dadurch vermeiden, dass ich ausweiche, Angriffe abwehre, mich aus Festhaltegriffen befreie und fliehe?
  9. Weitergehende Maßnahmen: Könnte jemand ernsthaft verletzt werden, wenn nicht weitergehende Maßnahmen eingeleitet werden?
  10. Nachbereitung: Welchen Pflichten muss ich nach einem Vorfall nachkommen und wie kann ich einer Wiederholung vorbeugen? (Mit den Aspekten der schriftlichen Dokumentation, der Nachbesprechung im Team und mit der aggressiven Person, der Wiedergutmachung und der Mitarbeitendenfürsorge)

Trainer*in
Melanie Koschmieder, Tim Nowak

Zielgruppe
Alle Fachkräfte, Gruppenhelfer, Gruppenhilfskräfte, Auszubildende die mit Hauptpersonen arbeiten.

Datum: 08.03.27, 09:00 Uhr bis 10.03.27, 16:00 Uhr

Veranstaltungsort: Familienzentrum der Lebenshilfe e.V., Raum Frühling, Hörnsheimer Eck 9, 35578 Wetzlar

Anmeldung hier.

Gruppenprozesse in der WfbM erkennen, Konflikte konstruktiv begleiten und Zusammenhalt stärken

Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Erfahrungen, Bedürfnissen und Persönlichkeiten arbeiten in Werkstattgruppen täglich zusammen. Daraus entstehen wertvolle Chancen für Teilhabe, Zusammenarbeit und Lernen – aber auch Herausforderungen, Konflikte und Spannungen.

Für Gruppenleitungen in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) gehört es deshalb zu den zentralen Aufgaben, gruppendynamische Prozesse wahrzunehmen, konstruktiv zu begleiten und eine gute Zusammenarbeit zu fördern.

In dieser zweitägigen Fortbildung lernen Sie, wie Gruppen entstehen und sich entwickeln, welche Rollen Menschen in Gruppen übernehmen und wie Sie Konflikte frühzeitig erkennen und bearbeiten können. Sie entwickeln konkrete Strategien für den Umgang mit herausfordernden Situationen im Werkstattalltag und schärfen Ihre Rolle als Gruppenleitung.

Praxisnahe Übungen, Fallbeispiele und der Austausch mit anderen Teilnehmenden unterstützen Sie dabei, Ihre Handlungssicherheit zu stärken und die Zusammenarbeit in Ihrer Werkstattgruppe aktiv zu gestalten.

Inhalte

  • Grundlagen der Gruppendynamik in Werkstattgruppen
  • Gruppenphasen verstehen und angemessen begleiten
  • Rollen und informelle Strukturen in Gruppen erkennen
  • Die eigene Rolle als Gruppenleitung reflektieren
  • Konflikte in Werkstattgruppen frühzeitig wahrnehmen und konstruktiv bearbeiten
  • Beteiligung, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung fördern
  • Transfer in den eigenen Werkstattalltag

Zielgruppe

Gruppenleitungen und stellvertretende Gruppenleitungen in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM)

Methoden

  • Impulse und kurze fachliche Inputs
  • Praxisnahe Übungen und Reflexionen
  • Arbeit an eigenen Fallbeispielen
  • Kollegiale Beratung und Erfahrungsaustausch
  • Transferplanung für den Werkstattalltag

Ihr Nutzen der Fortbildung

Nach der Fortbildung können Sie gruppendynamische Prozesse in Ihrer Werkstattgruppe besser verstehen und einordnen. Sie erkennen typische Rollen und Konfliktmuster frühzeitig und können angemessen darauf reagieren. Dadurch stärken Sie Zusammenhalt, Beteiligung und Zusammenarbeit in Ihrer Gruppe und gewinnen mehr Sicherheit in Ihrer Rolle als Gruppenleitung.

Seminarzeiten

  1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr
  2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Referent*innen:Janna Rhiel

Ort:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Beginn:17.03.2027 10:00 Uhr

Ende:18.03.2027 16:15 Uhr

Kosten:450,00 € inkl. Tagesverpflegung (wird vom Arbeitgeber übernommen)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:270810-P1

Anmeldung hier.

Grundlagen, Spannungsfelder und professionelle Haltung für pädagogische Fachkräfte

Kinderrechte kennen, schützen und stärken – eine zentrale Aufgabe pädagogischer Fachkräfte.

Im Mittelpunkt dieser Fortbildung steht das Verständnis von Kinderrechten als handlungsleitendem Prinzip pädagogischer Arbeit. Daneben werden zentrale rechtliche Grundlagen des Kinder- und Jugendhilferechts, des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung und der Aufsichtspflicht vermittelt.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Spannungsfeldern, die mit dieser Verantwortung einhergehen: Zwischen dem Recht der Eltern, dem Schutzauftrag des Staates und der Perspektive des Kindes gilt es, eine professionelle Haltung zu entwickeln – und sich in diesen oftmals unauflösbaren Widersprüchen bewusst zu positionieren.

Inhalte

  • Kinderrechte als Handlungsauftrag: kennen – schützen – stärken
  • Überblick über zentrale rechtliche Grundlagen: UN-Kinderrechtskonvention, Grundgesetz, SGB VIII, KKG, BGB
  • Was bedeutet „Kindeswohl“? Definitionen, Denkmodelle und Grauzonen
  • Das dreistufige Verfahren bei Verdacht auf KWG: Beobachten – Bewerten – Handeln
  • Spannungsfelder im Kinderschutz: Elternrecht vs. Kinderrecht, Hilfe vs. Kontrolle, Nähe vs. Distanz
  • Aufsichtspflicht verstehen und umsetzen: „Die 3 B’s“ – Belehrung, Beobachtung, Belangen
  • Professionalisierung und Resilienz als Grundlage für wirksamen Kinderschutz
  • Kooperation fördern: Auf die Inanspruchnahme von Hilfen hinwirken

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte

Methoden

Die Fortbildung kombiniert fachlichen Input mit praxisnahen Methoden: Anhand von Fallbeispielen, Gruppenarbeiten und Reflexionsphasen werden die Teilnehmenden aktiv eingebunden. Diskussionen zu typischen Spannungsfeldern und Übungen zur Haltungsklärung fördern den Transfer in die eigene Praxis. So entsteht ein lebendiger Lernraum, in dem Wissen erworben, Handlungssicherheit gestärkt und die eigene professionelle Rolle reflektiert wird.

Ihr Nutzen der Fortbildung

Die Teilnehmenden lernen, Kinderrechte im Alltag bewusst zu erkennen und zu stärken, erhalten Sicherheit im Umgang mit rechtlichen Anforderungen und reflektieren zentrale Spannungsfelder professionellen Handelns. So werden Grundlagen für eine fachlich fundierte, reflektierte und verantwortungsvolle Haltung im Kinderschutz gelegt.

Seminarzeiten

  1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr
  2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Referent*innen:Felix Klinger

Ort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg

Beginn:22.03.2027 10:00 Uhr

Ende:23.03.2027 16:15 Uhr

Kosten:450,00 € inklusive Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:271001-P1

Anmeldung: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Kinderrechte und Kinderschutz

QUARTAL 2 – April bis Juni

Inhalte des PART-Auffrischungsseminars
Wiederholung der Methoden und zeigen von Körperübungen.
Bei den Auffrischungsseminaren werden immer aktuelle Informationen und Neuigkeiten weitergegeben.
Die Themen der Auffrischungsseminare können je nach Teilnehmerkreis variieren.

Trainer*in
Melanie Koschmieder, Tim Nowak

Zielgruppe
Alle Fachkräfte, Gruppenhelfer*innen, Gruppenhilfskräfte, Auszubildende die mit Hauptpersonen arbeiten.

Datum: 22.04.27, 09:00 Uhr bis  16:00 Uhr

Veranstaltungsort: Familienzentrum der Lebenshilfe e.V., Raum Frühling, Hörnsheimer Eck 9, 35578 Wetzlar

Anmeldung hier.

Systemische Kurzberatung im Alltag

Viele Fachkräfte kennen die Situation: Eigentlich sind sie im Gruppendienst eingebunden und haben keine Zeit – doch Klientinnen, Angehörige oder Assistentinnen von Klientinnen suchen spontan Rat.

Spontane und unerwartete Gespräche können professionell gestaltet werden – auch in knapper Zeit. Die Fortbildung gibt Ideen und Anregungen, wie und mit welchen Methoden solche Anliegen gelöst werden können.

Neben der systemischen Grundhaltung wird praxisnah gearbeitet und Raum zum Ausprobieren und selbst gestalten geboten.

Inhalte

  • Vermittlung der systemischen Grundlagen und Haltung
  • Erarbeitung von geeigneten Methoden & Interventionen
  • Gestaltung von professionellen Kurzgesprächen und situativen Anliegen
  • Führen von lösungs- und ressourcenorientieren Gesprächen
  • Gruppenarbeiten und Erfahrungsaustausch

Zielgruppe

Fachkräfte der Eingliederungshilfe

Methoden

Das Seminar schafft – neben einer Einführung in die systemische Arbeit – eine Theorie-Praxis-Verknüpfung, damit die vorgestellten Methoden und Tools direkt in den Arbeitsalltag eingeführt werden können. Durch Praxisübungen und Fallbeispiele werden verschiedene Szenarien dargelegt und praxisorientiert bearbeitet.

Ihr Nutzen der Fortbildung

Die Teilnehmenden erhalten eine Methodenvielfalt und Sicherheit für Gespräche, die oftmals eine sofortige Handlungsfähigkeit erfordern. Die vermittelten Interventionen, Methoden und Tools sind praxisorientiert ausgerichtet und lassen sich in den Arbeitsalltag integrieren.

Seminarzeiten

  1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
  2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Referent*innen:Gianni Piana

Ort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg

Beginn:24.05.2027 10:00 Uhr

Ende:25.05.2027 16:15 Uhr

Kosten:450,00 € inklusive Tagesverpflegung

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:270708-P1

Anmeldung hier

Ein Grundlagenseminar für Pflegefachkräfte und Quereinsteiger*innen

Selbstbestimmung umsetzen. Normalisierung ermöglichen.  Sozialraum nutzen.

Personenzentriert handeln. Inklusion leben.

Pflegefachkräfte und Quereinsteigerinnen sind wichtige Mitarbeiterinnen in der Eingliederungshilfe. Pflegefachkräfte bringen ihr Fachwissen in der medizinischen und pflegerischen Versorgung von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf ein. Für Pflegefachkräfte und Quereinsteigerinnen ist der pädagogische Auftrag häufig neu und unklar. Die Paradigmen der Eingliederungshilfe bilden die Basis für den Arbeitsauftrag in der Eingliederungshilfe. Hier trifft Theorie die Praxis und es kommt häufig zu einem Stresstest für das berufliche Selbstverständnis der Mitarbeiterinnen. Es gilt, jeden Tag die Paradigmen in der praktischen Arbeit zu leben und das pädagogische Spannungsfeld zu managen. Das Seminar zeigt die Paradigmen und deren Spannungsfelder auf und nimmt den Arbeitsauftrag in den Blick.

Inhalte

  • Berufliche Rolle
  • Behinderungsbegriff
  • Geschichte der Eingliederungshilfehilfe
  • Syndrome und Behinderungsformen
  • Inklusion
  • Selbstbestimmung
  • Personenzentriertes Arbeiten
  • Arbeiten wo Menschen Wohnen
  • Normalisierungsprinzip

Zielgruppe

Pflegefachkräfte und Quereinsteiger*innen in der Eingliederungshilfe

Methoden

  • Theoretische Inputs
  • Praxisorientierte Übungen
  • Gruppenarbeit
  • Diskussionen

Ihr Nutzen der Fortbildung

  • Verständnis der Paradigmen und Spannungsfelder in der Eingliederungshilfe
  • Stärkung des beruflichen Selbstverständnisses
  • Kompetenz im personenzentrierten Arbeiten
  • Umsetzung von Selbstbestimmung und Inklusion im Alltag

Seminarzeiten

  1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
  2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr,
  3. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Referent*innen:Volker Becker

Ort:Seminarraum bei der Lebenshilfe Gießen in Pohlheim bei Gießen

Beginn:31.05.2027 10:00 Uhr

Ende:02.06.2027 16:15 Uhr

Kosten:720,00 € inkl. Tagesverpflegung

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer: 270811-P1

Anmeldung hier.

Inhalte des PART-Auffrischungsseminars
Wiederholung der Methoden und zeigen von Körperübungen.
Bei den Auffrischungsseminaren werden immer aktuelle Informationen und Neuigkeiten weitergegeben.
Die Themen der Auffrischungsseminare können je nach Teilnehmerkreis variieren.

Trainer*in
Melanie Koschmieder, Tim Nowak

Zielgruppe
Alle Fachkräfte, Gruppenhelfer*innen, Gruppenhilfskräfte, Auszubildende die mit Hauptpersonen arbeiten.

Datum: 01.06.27, 09:00 Uhr bis  16:00 Uhr

Veranstaltungsort: Familienzentrum der Lebenshilfe e.V., Raum Frühling, Hörnsheimer Eck 9, 35578 Wetzlar

Anmeldung hier.

Bildschirmarbeit, künstliches Licht und die tägliche Informationsflut fordern unsere Augen stark. Viele Mitarbeitende kennen brennende Augen, müdes Sehen, Konzentrationsprobleme oder Verspannungen im Kopf-, Nacken- und Schulterbereich. In diesem praxisnahen Seminar erfahren die Teilnehmenden, wie Sehstress am Bildschirm entsteht und wie sie ihre Augen im Arbeitsalltag wirksam entlasten können. Mit leicht umsetzbaren Übungen zur Augenentspannung, Wahrnehmung und Ergonomie lernen sie, gesundes Sehen am Arbeitsplatz aktiv zu fördern und Beschwerden vorzubeugen.

Inhalte

  • Sehgewohnheiten am Bildschirmarbeitsplatz erkennen und verstehen
  • Richtiges Sehverhalten bei digitaler Arbeit einüben
  • Übungen zur Augenentspannung und zur Förderung der Augenbeweglichkeit
  • Dynamisches Nah- und Fernsehen zur Entlastung der Augen
  • Schulung der Wahrnehmung und Integrationsübungen für die Zusammenarbeit beider Augen
  • Ergonomie am Arbeitsplatz bei Bildschirmarbeit
  • Lockerungsübungen für Kopf, Nacken und Schulterbereich

Zielgruppe

Mitarbeitende, Fachkräfte und Leitungskräfte, die regelmäßig am Bildschirm arbeiten und ihre Augen im Arbeitsalltag entlasten möchten.

Methoden

  • Fachlicher Input zum gesunden Sehen und zu Sehstress bei Bildschirmarbeit
  • Praktische Übungen zur Augenentspannung und Körperlockerung
  • Wahrnehmungs- und Transferübungen für den Arbeitsalltag
  • Austausch und Reflexion eigener Sehgewohnheiten

Ihr Nutzen der Fortbildung

  • Die Teilnehmenden erkennen eigene Sehgewohnheiten und Belastungsfaktoren am Bildschirmarbeitsplatz.
  • Sie können einfache Übungen zur Augenentspannung sicher anwenden und in ihren Arbeitsalltag integrieren.
  • Sie erhalten Impulse zur ergonomischen Gestaltung von Bildschirmarbeit.
  • Sie stärken ihre Selbstfürsorge und beugen Sehstress, müden Augen sowie Kopf- und Nackenverspannungen vor.

Hinweis: Bitte beachten Sie: Aufgrund des kompakten Seminarformats ist bei dieser Veranstaltung keine Verpflegung vorgesehen.

Referent*innen:Silvana Brück

Ort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg

Beginn:10.06.2027 09:00 Uhr

Ende:10.06.2027 14:30 Uhr

Kosten:220,00 €  (wird vom Arbeitgeber übernommen)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:270713-P1

Anmeldung hier

Lösungsorientiert handeln in Tagesstätten, offene Hilfen, Wohn- und Werkstätten

Gespräche mit Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen stellen eine besondere Herausforderung für Mitarbeitende dar.

Fachkräfte in Wohn- und Werkstätten, Beratungs- und Frühförderstellen, (Förder-)Schulen und Kindergärten mit Inklusionskindern kennen das: Obwohl alle nur das Beste wollen, kommt es häufig zu Spannungen, die den konstruktiven Umgang mit Problemen begrenzen.

Der systemische Ansatz hilft dabei, Gespräche ressourcen- und lösungsorientiert zu führen. Durch die Berücksichtigung der Komplexität der unterschiedlichen Ausgangslagen können Herausforderungen gut bewältigt werden. In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden, wie Sie Gespräche mit Eltern und Angehörigen zielorientiert aufbauen und durchführen und wie sie Schwierigkeiten in Gesprächen gut bewältigen können.

Inhalte

  • Systemische Gesprächsführung und Beziehungsgestaltung
  • Rollen- und Auftragsklärung
  • Handlungssicherheit durch den Einsatz von systemischen Werkzeugen
  • herausfordernde Gesprächssituationen meistern
  • Beratung in unfreiwilligen Kontexten

Zielgruppe

Mitarbeitende in Tagesstätten, den offenen Hilfen, Wohn – und Werkstätten, Beratungsdiensten, Frühförderstellen, Schulen und Kindergärten sowie (teil-)stationären Betreuungseinrichtungen und heilpädagogischen Fachdiensten

Methoden

  • Interaktive Vorträge: Vermittlung theoretischer Grundlagen der systemischen Gesprächsführung durch kurze, prägnante Vorträge mit anschließender Diskussion.
  • Fallarbeit: Analyse und Reflexion von Fallbeispielen aus der Praxis der Teilnehmenden, um die Anwendung des systemischen Ansatzes zu üben und zu vertiefen.
  • Rollenspiele: Praktische Übungen in Rollenspielen, um herausfordernde Gesprächssituationen zu simulieren und konstruktive Lösungsstrategien zu erproben.
  • Gruppenarbeit: Bearbeitung von Aufgaben in Kleingruppen zur Förderung des Austauschs und zur Vertiefung des Gelernten durch gemeinsames Erarbeiten von Lösungen.
  • Feedback und Reflexion: Strukturiertes Feedback von Dozent*in und Gruppe, um individuelle Stärken und Potenziale in der Gesprächsführung zu identifizieren und weiterzuentwickeln.
  • Praxisnahe Übungen: Gezielte Übungen, um systemische Werkzeuge und Techniken in realitätsnahen Situationen anzuwenden und deren Wirkung zu erfahren.

Ihr Nutzen der Fortbildung

Für die Einrichtung / Arbeitgeber:

  • Verbesserte Kommunikation mit Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen
  • Konstruktiver Umgang mit Spannungen in Gesprächen
  • Effektivere Lösungsansätze für Probleme
  • Steigerung der Gesprächsqualität und -effizienz
  • Einsatz von systemischen Ansätzen zur Unterstützung der Gespräche

Für die Teilnehmenden:

  • Erlernen der systemischen Gesprächsführung und Beziehungsgestaltung
  • Klärung von Rollen und Aufträgen in Gesprächen
  • Anwendung von systemischen Werkzeugen für Handlungssicherheit
  • Bewältigung herausfordernder Gesprächssituationen
  • Beratungsfähigkeiten in unfreiwilligen Kontexten entwickeln

Seminarzeiten

  1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr
  2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Referent*innen:Simone Schätzlein

Ort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg

Beginn:22.06.2027 10:00 Uhr

Ende:23.06.2027 16:15 Uhr

Kosten:450,00 € inklusive Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:270707-P1

Anmeldung hier

QUARTAL 3 – Juli bis September

Erkennen, verstehen und begleiten

Menschen mit geistiger Behinderung haben ein höheres Risiko für eine psychische Erkrankung als die Allgemeinbevölkerung. Das Wissen über Depression im Zusammenspiel mit geistiger Behinderung erleichtert es, das Erleben und Verhalten von Menschen besser einzuordnen und zu verstehen.

Dabei können folgende Fragestellungen hilfreich sein:

Was sind mögliche Ursachen und wie können Depressionen bei Menschen mit geistiger Behinderung erkannt werden?

Wie wirkt sich die psychische Erkrankung im Alltag aus?

Welche Rolle spielt diese in verschiedenen Kontexten wie z.B. Beratung und Alltagsbegleitung?

Wie können Ressourcen sichtbar gemacht werden und wie können diese dazu beitragen Bewältigungsstrategien zu entwickeln?

Inhalte

  • Basiswissen zum Thema Depression
  • Besonderheiten bei der Diagnose Depression und geistige Behinderung
  • Professionelle Haltung und Herangehensweisen in verschiedenen Kontexten und unterschiedlichen Situationen
  • Gesprächsführung und unterstützende Kommunikation
  • Alltagshilfen und Strukturierung zur Stabilisierung
  • Selbstfürsorge und Abgrenzung für Fachkräfte

Zielgruppe

Fachkräfte in der Eingliederungshilfe

Methoden

  • Theorieimpulse
  • Einzel- und Gruppenarbeit
  • Fallarbeit
  • Praktische Übungen
  • Kollegialer Austausch

Ihr Nutzen der Fortbildung

  • Überblick über Ursachen, Symptome und Auswirkungen von Depressionen
  • erkennen mögliche Ressourcen der Klient*innen
  • Anregungen für den beruflichen Alltag

Seminarzeiten

  1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
  2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Referent*innen:Stephanie Sikinger

Ort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg

Beginn:23.08.2027 10:00 Uhr

Ende:24.08.2027 16:15 Uhr

Kosten:450,00 € inkl. Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:271505-P1

Anmeldung hier.

Systemische Beratung beim Übergang in Arbeit

Teilhabe am Arbeitsleben ist eine Kernaufgabe der WfbM und anderen Leistungsanbietern. Damit dies gelingt, benötigt es eine gute und strukturierte Vorbereitung und Begleitung.

In diesem Seminar werden berufliche Beratungen mithilfe systemischer Methoden & Interventionen vorgestellt, die speziell für Menschen mit dem Wunsch einer arbeitsweltlichen Teilhabe außerhalb der WfbM ausgerichtet sind.

Dieses Seminar richtet sich an alle, die systemisches Arbeiten im Kontext einer Beratung bezüglich der berufliche Teilhabe von Menschen mit  Unterstützungs-Bedarf ausprobieren möchten. Grundlagen der Arbeit sind wertschätzende sowie lösungs- und ressourcenorientierte Ansätze.

Inhalte

  • Systemische Grundlagen & der Ansatz des systemischen Arbeitens
  • Einbeziehung von Bezugspersonen in den Beratungsprozess
  • Strukturierung und Aufbau einer beruflichen Beratung
  • Verknüpfung von beruflicher und systemischer Beratung
  • Einsatz geeigneten Methoden und Interventionen
  • Führen von lösungs- und ressourcenorientierten Gesprächen

Zielgruppe

Mitarbeitende und Fachkräfte der Eingliederungshilfe, Leitungskräfte, Sozialdienste, Fachkräfte für berufliche Integration und weitere interessierte Mitarbeitende

Methoden

Das Seminar kombiniert theoretische Grundlagen des systemischen Arbeiten mit einer praxisorientieren Vorgehensweise und Übungen. Der direkte Austausch innerhalb der Gruppen und ein Theorie-Praxis-Transfer sind zentral.

Ihr Nutzen der Fortbildung

Teilnehmende gewinnen eine fundierte Einführung in das systemische Arbeiten mit der Verknüpfung der beruflichen Beratung. Eine Methodenvielfalt kann direkt in den Arbeitsalltag integriert werden. Die Fortbildung vermittelt Sicherheit, Struktur und Motivation, um arbeitsweltliche Beratungen systemisch und zielgerichtet durchzuführen und zu gestalten.

Seminarzeiten

  1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
  2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Referent*innen:Gianni Piana

Ort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg

Beginn:06.09.2027 10:00 Uhr

Ende:07.09.2027 16:15 Uhr

Kosten:450,00 € inklusive Tagesverpflegung

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:271106-P1

Anmeldung hier

Zwischen Wirksamkeit und Verantwortung

Alle, die pädagogisch arbeiten, kennen das: Belohnen und Bestrafen funktioniert – scheinbar. Die gewünschte Verhaltensänderung tritt oft schnell ein, die Situation entspannt sich, alle sind zufrieden. Oder?

Schließlich muss es doch Konsequenzen geben – sonst verliert man die Kontrolle, die Kinder oder Klient*innen tanzen einem auf der Nase herum. Oder?

In diesem Seminar werfen wir einen kritischen Blick auf die pädagogischen Klassiker „Belohnung“ und „Bestrafung“. Ohne sie pauschal zu verteufeln, reflektieren wir gemeinsam ihre Wirkung, ihre Grenzen – und ihren Preis. Anhand praxisnaher Fallbeispiele diskutieren wir Erziehungsziele, überprüfen gängige Handlungsmuster und setzen sie in Beziehung zur eigenen pädagogischen Haltung und Rolle.

Das Seminar bietet Raum für Austausch, Selbstreflexion und neue Impulse. Ziel ist es, pädagogisches Handeln bewusster zu gestalten und tragfähige Alternativen zum klassischen Belohnen und Bestrafen kennenzulernen, die Beziehung, Entwicklung und Eigenverantwortung stärken.

Inhalte

  • Wirkmechanismen von Belohnung und Bestrafung: Was funktioniert warum – und wie lange?
  • Reflexion eigener pädagogischer Haltung und Handlungsmuster
  • Macht, Kontrolle und Beziehung in pädagogischen Kontexten
  • Unterschied zwischen Konsequenz, Strafe und natürlicher Folge
  • Erziehungsziele im Spannungsfeld von Anpassung und Selbstbestimmung
  • Praxisnahe Fallbeispiele aus dem Berufsalltag der Teilnehmenden
  • Einführung in alternative Handlungsmöglichkeiten (z. B. Bedürfnisorientierung, Beziehungsarbeit, gewaltfreie Kommunikation)
  • Entwicklung individueller Handlungsstrategien für den Berufsalltag und deren Implementierung

Zielgruppe

Pädagogische Fachkräfte, Mitarbeitende in der Eingliederungshilfe

Methoden

Theorie-Input, Präsentation, Einzelarbeit und Selbstreflexion, Gruppenarbeit, Kleingruppengespräche, Fallbesprechungen, Plenumsdiskussion und moderierter Erfahrungsaustausch, Transferfragen und -übungen

Ihr Nutzen der Fortbildung

  • Vertiefte Fachkenntnis zu den Wirkmechanismen von Belohnung, Strafe und Konsequenz
  • Reflexion der eigenen Haltung und pädagogischen Praxis
  • Sicherheit im Umgang mit herausforderndem Verhalten
  • Professioneller Umgang mit Macht, Grenzen und Autorität
  • Entwicklung von beziehungsorientierten, nachhaltigen Handlungsstrategien
  • Stärkung der Selbstwirksamkeit als pädagogische Fachkraft
  • Klarheit über Ziele pädagogischen Handelns (Was will ich wirklich erreichen?)
  • Förderung der Selbstverantwortung bei Kindern und Jugendlichen
  • Konkrete Impulse für den Transfer in den Berufsalltag

Seminarzeiten

  1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
  2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Referent*innen:Felix Klinger

Ort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg

Beginn:14.09.2027 10:00 Uhr

Ende:15.09.2027 16:15 Uhr

Kosten:450,00 € inklusive Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:270801-P1

Anmeldung: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Belohnen und Bestrafen

Systemsprengern professionell begegnen – Handlungssicherheit gewinnen

„Und wieder einmal ist es soweit…“, „Wie soll das nur weitergehen?“ „Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll!?“
Gedanken wie diese sind für viele Fachkräfte bittere Realität im Arbeitsalltag.

Einzelne Klient*innen stellen das gesamte Setting auf den Kopf: Sie verstoßen gegen Regeln, überschreiten Grenzen und fordern alle Beteiligten heraus – oft scheinbar ohne Grund. Diese Situationen führen zu Anspannung, Frustration und dem Gefühl, an die eigenen Grenzen zu stoßen. Die Frage steht im Raum, ob eine weitere Begleitung überhaupt noch möglich oder sinnvoll ist.

Doch was, wenn das „Problem“ nicht (nur) beim Verhalten der Klient*innen liegt?

Inhalte

  • Reflexion eigener Haltungen, Wahrnehmungen und Reaktionen im Umgang mit „herausforderndem Verhalten“
  • Auseinandersetzung mit den Ursachen auffälligen Verhaltens: biografisch, psychosozial, institutionell
  • Analyse von Fallbeispielen: Perspektivwechsel und systemische Betrachtung
  • Erkennen struktureller und institutioneller Einflussfaktoren auf Verhalten und Beziehungsgestaltung
  • Entwicklung alternativer Handlungsoptionen jenseits von Kontrolle und Eskalation
  • Stärkung der Selbstwahrnehmung und professionellen Selbstfürsorge
  • Strategien zur Deeskalation und zur Gestaltung tragfähiger pädagogischer Beziehungen
  • Ressourcenorientiertes Arbeiten mit „schwierigen“ Klient*innen
  • Förderung von Teamdynamik und kollegialem Rückhalt
  • Raum für Austausch, Entlastung und persönliche Standortbestimmung

Zielgruppe

Pädagogische Fachkräfte

Methoden

Fachlicher Input, Reflexionsphasen, Fallbesprechungen, kollegialer Austausch und praxisnahe Übungen schaffen einen lebendigen Lernraum. Es geht nicht um einfache Lösungen, sondern um tragfähige Haltungen und Handlungen

Ihr Nutzen der Fortbildung

  • Herausforderndes Verhalten besser verstehen – in seinem Kontext
  • Eigene Wahrnehmungs- und Deutungsmuster reflektieren
  • Strukturelle Einflussfaktoren erkennen und thematisieren
  • Neue Handlungsmöglichkeiten entwickeln
  • Ressourcen und Selbstwirksamkeit stärken – bei sich selbst und im Team

Seminarzeiten

  1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr
  2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Referent*innen:Felix Klinger

Ort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg

Beginn:22.09.2027 10:00 Uhr

Ende:23.09.2027 16:15 Uhr

Kosten:450,00 € inklusive Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:270802-P1

Anmeldung: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Wenn Klienten aus dem Rahmen fallen

QUARTAL 4 – Oktober bis Dezember

Selbstwirksamkeit und Demokratie stärken

Demokratie lebt von Partizipation – doch Beteiligung geschieht nicht von selbst.
Damit Menschen sich aktiv einbringen, braucht es mehr als Wissen über Beteiligungsrechte und -methoden. Entscheidend ist die Motivation, sich überhaupt beteiligen zu wollen. Und diese Motivation entsteht nur, wenn Menschen erleben, dass ihr Handeln Wirkung zeigt – dass sie selbstwirksam sind.

Partizipation braucht passende Rahmenbedingungen.
Gelungene Beteiligung entsteht nicht durch Zufall, sondern durch Strukturen, die Mitgestaltung ermöglichen. Dafür braucht es:

  • Institutionelle Offenheit für Veränderung und echte Mitbestimmung
  • Alltagstaugliche Beteiligungsprozesse, die mit den Lebensrealitäten der Kinder und Klient*innen kompatibel sind
  • Funktionierendes und ernst gemeintes Beschwerdemanagement
  • Fachkräfte, die durch ihre Haltung, Kompetenzen und Methoden Räume für Selbstbestimmung schaffen

Doch wo sind die Grenzen der Partizipation – und wie gehen wir damit um?
Beteiligung braucht Sicherheit, Orientierung und Verlässlichkeit. Deshalb ist es zentral, dass Grenzen von Partizipation klar reflektiert und transparent kommuniziert werden.
Grenzen können zum Beispiel liegen in:

  • Sachzwängen & institutionelle Rahmenbedingungen
  • Entwicklungsstand & individuelle Kompetenzen
  • Fehlende Strukturen oder Beteiligungskultur
  • Zeit- und Ressourcenmangel
  • Zielkonflikte mit anderen Kinderrechten (z. B. Schutz vs. Selbstbestimmung) oder Gruppen
  • Grenzen durch Machtverhältnisse und Rollenverständnis

Inhalte

  • Partizipation verstehen: mehr als ein Mitmach-Angebot
  • Motivation durch Selbstwirksamkeit: Wie entsteht sie? Wie fördern wir sie?
  • Partizipative Strukturen reflektieren und gestalten: realistisch, wirksam, inklusiv
  • Grenzen von Beteiligung: wo sind sie – und wie gehen wir damit um?
  • Haltung reflektieren: die pädagogische Fachkraft als Ermöglicher*in
  • Empowerment & Mitbestimmung: Kinder und Klient*innen stärken

Zielgruppe

Pädagogische Fachkräfte

Methoden

Die Fortbildung ist praxisorientiert und lebt vom Austausch. Es kommen abwechslungsreiche Methoden zum Einsatz: Impulse und Inputs wechseln sich ab mit Kleingruppenarbeit, Fallbesprechungen und praxisnahen Übungen. Eigene Erfahrungen und Fragestellungen der Teilnehmenden werden aktiv einbezogen. Reflexion, Perspektivwechsel und kollegialer Austausch fördern ein vertieftes Verständnis und ermöglichen nachhaltige Lernprozesse.

Ihr Nutzen der Fortbildung

In dieser Fortbildung erhalten pädagogische Fachkräfte praxisnahe Impulse und fundiertes Wissen, um Beteiligung professionell zu gestalten. Die Teilnehmenden…

  • stärken ihre Fähigkeit, Partizipationsprozesse in ihrer Einrichtung aktiv und reflektiert zu begleiten
  • lernen Methoden kennen, mit denen sie Kinder und Klient*innen zur Mitbestimmung ermutigen und befähigen können
  • entwickeln ein tieferes Verständnis für die Bedeutung von Motivation und Selbstwirksamkeit als Grundlage für Beteiligung
  • reflektieren die strukturellen und persönlichen Bedingungen, die Partizipation fördern oder hemmen und lernen, wie sie diese aktiv beeinflussen können
  • setzen sich intensiv mit den Grenzen von Beteiligung auseinander – und wie diese professionell, transparent und partizipativ kommuniziert werden
  • gewinnen Sicherheit im Umgang mit Spannungsfeldern wie z. B. Schutz vs. Selbstbestimmung oder institutionellen Sachzwängen
  • arbeiten an ihrer Haltung als Fachkraft: weg vom „Anleiten“ hin zum „Ermöglichen“

Am Ende der Fortbildung verfügen die Teilnehmenden über konkrete Ideen, Werkzeuge und Orientierung für eine Beteiligungskultur, die wirksam, alltagstauglich und inklusiv ist.

Seminarzeiten

  1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
  2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Referent*innen:Felix Klinger

Ort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg

Beginn:20.10.2027 10:00 Uhr

Ende:21.10.2027 16:15 Uhr

Kosten:450,00 € inkl. Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:270803-P1

Anmeldung: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Partizipation fördern

Tagesstruktur in stationären Wohneinrichtungen sinnvoll gestalten

In vielen stationären Wohneinrichtungen sind Mahlzeiten feste Orientierungspunkte im Tagesablauf – oft sogar die Höhepunkte des Tages. Diese Struktur kann sowohl Sicherheit bieten als auch zu einer gewissen Abhängigkeit führen, wenn sie den Alltag dominiert.

Wie können Fachkräfte diesen Balanceakt meistern? Welche Möglichkeiten gibt es, den Tag abwechslungsreicher zu gestalten, ohne die Struktur komplett aufzulösen? Und wie können Bewohner*innen stärker in die Gestaltung von Essenszeiten und Tagesablauf einbezogen werden?

Dieses Seminar bietet praxisnahe Impulse, um den Alltag in stationären Einrichtungen sinnvoller zu strukturieren, ohne dass Mahlzeiten zur einzigen Stütze werden. Gemeinsam reflektieren wir bestehende Routinen, hinterfragen mögliche Herausforderungen und entwickeln konkrete Lösungsansätze für eine flexiblere und individuellere Tagesgestaltung.

Inhalte

  • Mahlzeiten als soziale und emotionale Anker: Warum sind sie so wichtig?
  • Struktur vs. Abhängigkeit: Chancen und Herausforderungen fester Essenszeiten
  • Psychologische und soziale Aspekte des Essens in Wohneinrichtungen
  • Alternative Tagesgestaltung: Möglichkeiten für mehr Flexibilität und Autonomie
  • Partizipation der Bewohner*innen stärken: Mitbestimmung und Wunschkost
  • Kleine Veränderungen mit großer Wirkung: Praxisnahe Impulse für den Alltag
  • Erfahrungsaustausch und Best-Practice-Beispiele

Zielgruppe

  • Fachkräfte in besonderen Wohnformen; Fachkräfte im Ambulant Betreuten Wohnen;
  • Hauswirtschafts- und Küchenpersonal
  • Einrichtungsleitungen und Qualitätsmanagement
  • Therapeut*innen und weitere Fachkräfte, die mit der Alltagsgestaltung befasst sind

Methoden

  • Impulsvorträge mit Fachwissen und Praxisbeispielen
  • Interaktive Diskussionen und Reflexion bestehender Strukturen
  • Gruppenarbeiten zur Entwicklung neuer Ideen und Ansätze
  • Erfahrungsaustausch mit Best-Practice-Beispielen
  • Fallanalysen und praxisnahe Lösungsstrategien

Ihr Nutzen der Fortbildung

  • Verständnis vertiefen: Warum Mahlzeiten in Wohneinrichtungen eine so zentrale Rolle spielen
  • Herausforderungen erkennen und neue Lösungen entwickeln
  • Konkrete Strategien für eine ausgewogene Tagesgestaltung mitnehmen
  • Bewohner*innen stärker einbinden und ihre Selbstbestimmung fördern
  • Impulse für eine flexiblere Gestaltung von Mahlzeiten und Tagesstruktur erhalten

Referent*innen:Vanessa Finkenberg

Ort:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Beginn:18.11.2027 10:00 Uhr

Ende:18.11.2027 17:15 Uhr

Kosten:260,00 € inkl. Tagesverpflegung

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:271202-P1

Anmeldung hier

Inhalte des PART-Basisseminars
  1. Geschichte, Hintergrund und Voraussetzungen: Was ist das PART-Konzept und wie sind die institutionellen Voraussetzungen für die Implementierung?
  2. Das Ziel meiner Arbeit: Welches Verständnis haben wir in unserer Institution davon, wie sich unsere Klient*innen in Anspan­nungssituationen verhalten können, anstatt bedrohlich, aggressiv und gewalttätig zu werden?
  3. Professionalität und persönliches Auftreten: Welches Verständnis habe ich davon, wie meine Grundhaltung mein Auftreten und Verhalten in Konfliktsituationen beeinflusst?
  4. Vorbereitung auf Konfliktsituationen: Bin ich umfassend darauf vorbereitet, mit Klient*innen zu arbeiten, die manchmal bedrohlich, aggressiv oder gewalttätig werden können? (Unter den Aspekten Kleidung, Beweglichkeit, Vorsichtsmaßnahmen, Beobachtung und Selbstkontrolle)
  5. Auslöser von Aggression und Gewalt: Kann ich mögliche Auslöser für Aggression und Gewalt feststellen und Alternativen anbieten?
  6. Der Handlungsrahmen Krisenintervention: Kann ich den Grad der Gefahr feststellen und welche Interventionen sind angemessen?
  7. Krisenkommunikation: Wenn ich auf Klient*innen reagiere, die mit körperlicher Gewalt drohen, wie kann ich durch verbale und nonverbale Krisenkommunikation zur Deeskalation beitragen?
  8. Selbstschutzmaßnahmen: Wenn aus einfacher Aggression/Grenzüberschreitung ein einfacher körperlicher Angriff wird, kann ich Verletzungen dadurch vermeiden, dass ich ausweiche, Angriffe abwehre, mich aus Festhaltegriffen befreie und fliehe?
  9. Weitergehende Maßnahmen: Könnte jemand ernsthaft verletzt werden, wenn nicht weitergehende Maßnahmen eingeleitet werden?
  10. Nachbereitung: Welchen Pflichten muss ich nach einem Vorfall nachkommen und wie kann ich einer Wiederholung vorbeugen? (Mit den Aspekten der schriftlichen Dokumentation, der Nachbesprechung im Team und mit der aggressiven Person, der Wiedergutmachung und der Mitarbeitendenfürsorge)

Trainer*in
Melanie Koschmieder, Tim Nowak

Zielgruppe
Alle Fachkräfte, Gruppenhelfer, Gruppenhilfskräfte, Auszubildende die mit Hauptpersonen arbeiten.

Datum: 22.11.27, 09:00 Uhr bis 24.11.27, 16:00 Uhr

Veranstaltungsort: Familienzentrum der Lebenshilfe e.V., Raum Frühling, Hörnsheimer Eck 9, 35578 Wetzlar

Anmeldung hier.

Inhalte des PART-Auffrischungsseminars
Wiederholung der Methoden und zeigen von Körperübungen.
Bei den Auffrischungsseminaren werden immer aktuelle Informationen und Neuigkeiten weitergegeben.
Die Themen der Auffrischungsseminare können je nach Teilnehmerkreis variieren.

Trainer*in
Melanie Koschmieder, Tim Nowak

Zielgruppe
Alle Fachkräfte, Gruppenhelfer*innen, Gruppenhilfskräfte, Auszubildende die mit Hauptpersonen arbeiten.

Datum: 25.11.27, 09:00 Uhr bis  16:00 Uhr

Veranstaltungsort: Familienzentrum der Lebenshilfe e.V., Raum Frühling, Hörnsheimer Eck 9, 35578 Wetzlar

Anmeldung hier.