Fortbildungsangebote

Die Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg e.V. bietet ein vielfältiges Angebot an praxisnahen Fort- und Weiterbildungen. Unsere Seminare orientieren sich an aktuellen fachlichen Anforderungen und praktischen Bedürfnissen aus dem Berufsalltag, gehen aber auch darüber hinaus.

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht die aktuellen Angebote und Termine. Nähere Infos und Anmeldemöglichkeiten erhalten Sie über den jeweiligen Link. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme an unseren Fortbildungen!

Bei den Seminaren handelt es sich um bezahlte Arbeitszeit. Ausnahme sind Sport- und Gesundheitsangebote, die Sie in Ihrer Freizeit absolvieren. Fortbildungen während der Arbeitszeit müssen vor Anmeldung mit Ihrem Vorgesetzten abgestimmt sein.

Ihre Anmeldebestätigung sowie weitere Seminarhinweise erhalten Sie per E-Mail.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne über fortbildung@lhww.de an die Personalabteilung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

In Zusammenarbeit mit dem Lebenshilfe Landesverband Hessen dürfen wir Ihnen folgendes Programm präsentieren:

Termine 2026

QUARTAL 1 – JANUAR BIS MÄRZ

QUARTAL 2 – APRIL BIS JUNI

Diese interne Schulung findet am 20.04.2026 von 096:00 bis 12:00 Uhr in der Verwaltung in Wetzlar statt.

Trainerin: Larissa Wetz

Diese Schulung soll als Auffrischung der Basics der Teilhabeplanung dienen und umfasst zusätzlich Themen, wie:

  • Pädagogische Grundlagen
  • Ziele, Maßnahmen erkennen und in den Alltag miteinbeziehen
  • Dokumentation bei der Arbeit
  • Dokumentation für die Teilhabeplanung
Inhalte des PART-Auffrischungsseminars: Wiederholung der Methoden und zeigen von Körperübungen. Bei den Auffrischungsseminaren werden immer aktuelle Informationen und Neuigkeiten weitergegeben. Die Themen der Auffrischungsseminare können je nach Teilnehmerkreis variieren.

Trainer: Tim Nowak
Veranstaltungsort: Raum Frühling, Familienzentrum der Lebenshilfe e.V., Hörnsheimer Eck 9 in Wetzlar

Bitte beachten Sie, dass eine Seminarteilnahme nur für Mitarbeiter:innen möglich ist, die in 2025 für das Auffrischungsseminar vorgesehen sind.

Bitte klicken Sie auf das jeweilige Seminardatum, um sich anzumelden.

16. April 2026

Das Thema „Sterben – Tod – Trauer“ gewinnt in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung eine immer größere Bedeutung. Angehörige von Menschen mit Behinderung, Mitarbeiter*innen in der Palliativ- und Hospizarbeit und Mitarbeiter*innen in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, insbesondere in Wohnstätten, werden immer wieder damit konfrontiert, dass

  • eine Bewohnerin stirbt;
  • die Mutter eines Bewohners gestorben ist, er aber noch nichts davon weiß;
  • ein Bewohner im Krankenhaus verstirbt und die Mitbewohner nicht mehr von ihm Abschied nehmen können;
  • eine Bewohnerin der Wohnstätte sich sehr „seltsam“ in seiner Trauer verhält;
  • einem Bewohner die Trauer verweigert wird,
    weil seine Familie es ablehnt, dass er an der Trauerfeier für seine Mutter teilnehmen kann;
  • Abschiednehmen sehr wichtig ist, aber oft gar nicht so einfach zu realisieren ist;
  • geeignete Rituale für Trauer und Abschied noch fehlen.

Der erfahrene Seelsorger und Trauerbegleiter Armin Gissel vermittelt den Teilnehmer*innen in diesem Seminar die nötige Fachkompetenz in der Trauerarbeit mit Menschen mit Behinderung. Durch viele Beispiele aus der praktischen Arbeit mit Menschen mit Behinderung und natürlich auch theoretischem Input werden die Teilnehmenden ganz „handfeste“ Sachen für den eigenen Lebens- und Arbeitsbereich mitnehmen und selbst umsetzen können.

Zielgruppe

Mitarbeiter*innen aus der Palliativ- und Hospizarbeit;

Mitarbeiter*innen aus Wohnformen der Eingliederungshilfe;

Angehörige von Menschen mit Behinderung,

Referent*innen:Armin Gissel

Ort:Seminarraum bei der Lebenshilfe Gießen in Pohlheim bei Gießen

Beginn:04.05.2026 10:00 Uhr

Ende:05.05.2026 16:15 Uhr

Kosten:440,00 € inkl. Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:261503-P1

Anmeldung hier: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Trauerbegleitung für Menschen mit Behinderung

Diese interne Schulung findet am 07.05.2026 von 096:00 bis 12:00 Uhr in der Verwaltung in Wetzlar statt.

Trainerin: Larissa Wetz

Diese Schulung soll als Auffrischung der Basics der Teilhabeplanung dienen und umfasst zusätzlich Themen, wie:

  • Pädagogische Grundlagen
  • Ziele, Maßnahmen erkennen und in den Alltag miteinbeziehen
  • Dokumentation bei der Arbeit
  • Dokumentation für die Teilhabeplanung

Diese interne Schulung findet am 01.06.2026 von 09:00 bis 12:00 Uhr in der Verwaltung in Wetzlar statt.

Trainerin: Larissa Wetz

Diese Schulung soll als Auffrischung der Basics der Teilhabeplanung dienen und umfasst zusätzlich Themen, wie:

  • Pädagogische Grundlagen
  • Ziele, Maßnahmen erkennen und in den Alltag miteinbeziehen
  • Dokumentation bei der Arbeit
  • Dokumentation für die Teilhabeplanung

Diese Fortbildung richtet sich an alle Mitarbeiter:innen, die in der Pflege tätig sind.

Im Arbeitsalltag einer Pflegekraft treten zahlreiche dynamische, statische und physische Belastungen auf. Pflegekräfte heben, tragen und transferieren täglich zu pflegende Personen – dabei ist ein gesundheitsförderliches Bewegungsverhalten entscheidend.

Ziele des Workshops:

  • Erlernen eines gesundheitsförderlichen Bewegungsverhaltens
  • Erlernen eines ergonomischen Patientenhandlings
  • Erlernen von Schmerzverarbeitung auf kognitiv-emotionaler Ebene

Inhalt:

  • Bewegungsverhalten und physische Belastungen und die Auswirkungen auf den Körper
  • Praktisches Erlernen eines ergonomischen Patiententransfers
  • Wissensvermittlung: Schmerz verstehen und verarbeiten

Parallel zu diesem Workshop erhalten die Teilnehmer:innen einzeln in einem separaten Raum die Möglichkeit des BARMER Rückencheck – TRICURO go.

Jeder kennt und fast jeder hatte schon mindestens einmal Rückenbeschwerden. Mithilfe des strahlungsfreien Messgeräts TRICURO go entsteht eine Art „Fingerabdruck“ der Wirbelsäule.

Nach der Messung erhalten Sie eine Auswertung über Form, Beweglichkeit und Haltungskompetenz Ihrer Wirbelsäule.

Auf Grundlage der ermittelten Ergebnisse werden im Rahmen einer Beratung Empfehlungen und Bewegungsübungen aufgezeigt, um ihre Werte zu verbessern oder zu erhalten.

Die Messung kann in dünner Oberbekleidung erfolgen (z.B. einem T-Shirt), ein Entkleiden des Oberkörpers ist nicht nötig.

Datum: 11.06.2026, 09:00-13:00 Uhr in Wetzlar

Anmeldung hier: Ergonomie in der Pflege

Die Sozialdienste in der WfbM haben häufig ein sehr breit gefächertes Spektrum an Aufgaben zu bewältigen:

  • die Planung/Unterstützung des Bildungsauftrags der WfbM
  • die Bearbeitung/Klärung von individuellen Problemen und Ansprüchen
  • das Aufnahmeverfahren, die Organisation und Begleitung von Praktika
  • die Zusammenarbeit mit Angehörigen und gesetzlichen Betreuer*innen
  • die Organisation von arbeitsbegleitenden Maßnahmen
  • Öffentlichkeitsarbeit und vieles mehr.

Ein wichtiger und wesentlicher Aspekt der täglichen Aufgabenbewältigung sind die Vorgaben in den einschlägigen Gesetzestexten.

Inhalte

  • Systematik der Sozialgesetzbücher
  • ICF und UN-BRK – Begriffsbestimmung und Personenzentrierung
  • Grundlagen der Bedarfsfeststellung
  • Rehabilitationsträger
  • Rechtsgrundlagen der WfbM im SGB IX und der Werkstättenverordnung (WVO) (Aufgabe, Personenkreis, Voraussetzungen der Anerkennung, Werkstattvertrag, Beschäftigungszeiten, Lohn und Sozialversicherung, Mittagessen)
  • Der Weg aus der WfbM (ausgelagerte Arbeitsgruppen, Betriebsintegrierte
    Beschäftigungsplätze, Budget für Arbeit)
  • Mitbestimmung in der WfbM (der Werkstattrat und seine Aufgaben/Rechte)
  • Frauenbeauftragte in der WfbM

Zielgruppe

Beschäftigte im sozialen Dienst der WfbM

Methoden

  • Fachvorträge zur Vermittlung der rechtlichen Grundlagen
  • Fallbeispiele zur Veranschaulichung der Theorie
  • Gruppenarbeiten zur Erarbeitung praxisnaher Lösungen
  • Diskussionen und Erfahrungsaustausch zur Vertiefung des Gelernten
  • Reflexion der eigenen Praxis anhand der rechtlichen Vorgaben

Ihr Nutzen der Fortbildung

Teilnehmende

  • Vertiefte Kenntnisse über den Bildungsauftrag der WfbM
  • Strategien zur effektiven Bearbeitung individueller Probleme und Ansprüche
  • Kompetenzen im Umgang mit dem Aufnahmeverfahren und der Organisation von Praktika
  • Fähigkeiten zur erfolgreichen Zusammenarbeit mit Angehörigen und gesetzlichen Betreuer*innen
  • Know-how zur Organisation von arbeitsbegleitenden Maßnahmen
  • Verbesserte Fähigkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit
  • Besseres Verständnis der einschlägigen Gesetzestexte zur effektiveren Umsetzung der täglichen Aufgaben

Arbeitgeber*innen

  • Verbesserte Kenntnisse über den Bildungsauftrag der WfbM und damit einhergehende Anforderungen
  • Effektivere Bearbeitung von individuellen Problemen und Ansprüchen der Mitarbeitenden
  • Unterstützung beim Aufnahmeverfahren und der Organisation von Praktika für neue Mitarbeitende
  • Stärkere Zusammenarbeit mit Angehörigen und gesetzlichen Betreuer*innen für eine bessere Integration der Mitarbeitenden
  • Unterstützung bei der Organisation arbeitsbegleitender Maßnahmen zur Förderung der Mitarbeitenden
  • Verbesserte Öffentlichkeitsarbeit zur positiven Darstellung des Unternehmens und seiner Integrationsbemühungen
  • Besseres Verständnis der einschlägigen Gesetzestexte zur Einhaltung von Vorgaben und Vermeidung rechtlicher Risiken

Referent*innen:Hans-Georg Küper

Ort:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Beginn:15.06.2026 10:00 Uhr

Ende:16.06.2026 16:15 Uhr

Kosten:480,00 € inkl. Tagesverpflegung

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:260503-P1

Anmeldung hier: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Rechtliche Grundlagen für den Sozialdienst der WfbM

Systemische Methoden & Interventionen für den Alltag

Viele Fachkräfte kennen die Situation: Eigentlich sind sie im Gruppendienst eingebunden und haben keine Zeit – doch Klientinnen, Angehörige oder Assistentinnen von Klientinnen suchen spontan Rat.

Spontane und unerwartete Gespräche können professionell gestaltet werden – auch in knapper Zeit. Die Fortbildung gibt Ideen und Anregungen, wie und mit welchen Methoden solche Anliegen gelöst werden können.

Neben der systemischen Grundhaltung wird praxisnah gearbeitet und Raum zum Ausprobieren und selbst gestalten geboten.

Inhalte

  • Vermittlung der systemischen Grundlagen und Haltung
  • Erarbeitung von geeigneten Methoden & Interventionen
  • Gestaltung von professionellen Kurzgesprächen und situativen Anliegen
  • Führen von lösungs- und ressourcenorientieren Gesprächen
  • Gruppenarbeiten und Erfahrungsaustausch

Zielgruppe

Fachkräfte der Eingliederungshilfe

Methoden

Das Seminar schafft – neben einer Einführung in die systemische Arbeit – eine Theorie-Praxis-Verknüpfung, damit die vorgestellten Methoden und Tools direkt in den Arbeitsalltag eingeführt werden können. Durch Praxisübungen und Fallbeispiele werden verschiedene Szenarien dargelegt und praxisorientiert bearbeitet.

Ihr Nutzen der Fortbildung

Die Teilnehmenden erhalten eine Methodenvielfalt und Sicherheit für Gespräche, die oftmals eine sofortige Handlungsfähigkeit erfordern. Die vermittelten Interventionen, Methoden und Tools sind praxisorientiert ausgerichtet und lassen sich in den Arbeitsalltag integrieren.

Referent*innen:Gianni Piana

Ort:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Beginn:02.06.2026 10:00 Uhr

Ende:03.06.2026 16:15 Uhr

Kosten:440,00 € inkl. Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:260304-P1

Anmeldung hier: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Beratung zwischen Tür und Angel

Menschen mit geistiger Behinderung haben ein höheres Risiko für eine psychische Erkrankung als die Allgemeinbevölkerung. Das Wissen über Depression im Zusammenspiel mit geistiger Behinderung erleichtert es, das Erleben und Verhalten von Menschen besser einzuordnen und zu verstehen.
Dabei können folgende Fragestellungen hilfreich sein:
Was sind mögliche Ursachen und wie können Depressionen bei Menschen mit geistiger Behinderung erkannt werden?
Wie wirkt sich die psychische Erkrankung im Alltag aus?
Welche Rolle spielt diese in verschiedenen Kontexten wie z.B. Beratung und Alltagsbegleitung?
Wie können Ressourcen sichtbar gemacht werden und wie können diese dazu beitragen Bewältigungsstrategien zu entwickeln?

Referent*innen:Stephanie Sikinger

Ort:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Beginn:18.06.2026 10:00 Uhr

Ende:19.06.2026 16:15 Uhr

Kosten:450,00 € inkl. Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:261506-P1

Weitere Informationen und Anmeldung hier: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Depressionen bei geistiger Behinderung

In der Zeit von 10:00-14:00 Uhr findet ein inklusives Sicherheitstraining für Radfahrer:innen statt. Treffpunkt ist der Innenhof unserer Verwaltung in Wetzlar (Friedenstraße 26, 35578 Wetzlar). Dieses Sicherheitstraining ist für alle, die Spaß am Radfahren haben und schon Fahrrad fahren können.  Es ist kostenfrei und findet an einem Samstag außerhalb der Arbeitszeit statt.

Mitmachen kann jeder, der eine Verbindung zur Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg hat. Die Teilnehmer:innen müssen ihre Hin- und Rückreise selbstständig organisieren und ihr eigenes Rad mitbringen.

Folgender Mix aus Theorie und Praxis ist geplant:

  • Fahrradtechnik und -check
  • Besonderheiten im Fahren mit dem E-Bike
  • Sicheres Losfahren und Anhalten
  • Fahrtests und Parcours
  • E-Bike-Sicherheitstraining
  • Fahrradspezifische Verkehrsregeln
  • Fahrrad-Tour mit Verkehrserprobung in der nahen Umgebung
  • Theoretische Inhalte zur Straßenverkehrsordnung oder möglichen Gefahren im Straßenverkehr

Es ist dabei egal, ob die Teilnehmer:innen mit einem normalen Rad oder einem E-Bike teilnehmen.

Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten alle Teilnehmer:innen ein Teilnahmezertifikat.

Anbieter: Open Mobility Solutions, Oliver Moschner-Schweder, In der Schlei 6, 65611 Brechen

Referent: Sebastian Röger, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Fa. Theisen

Zielgruppe:
Alle neuen Brandschutzhelfer:innen

Anmeldung hier: Neuausbildung Brandschutzhelfer:in

Referent: Sebastian Röger, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Fa. Theisen

Zielgruppe:
Alle Brandschutzhelfer:innen

Anmeldung hier: Auffrischung Brandschutzhelfer:in

QUARTAL 3 – JULI BIS SEPTEMBER

In der Zeit von 10:00-14:00 Uhr findet ein inklusives Sicherheitstraining für KITA- und Grundschulkinder statt. Treffpunkt ist der Innenhof unserer Verwaltung in Wetzlar (Friedenstraße 26, 35578 Wetzlar). Dieses Sicherheitstraining ist für alle KITA- und Grundschulkinder, die Spaß am Radfahren haben. Es ist kostenfrei und findet an einem Samstag statt.

Mitmachen kann jeder, der eine Verbindung zur Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg hat. Die Teilnehmer:innen müssen ihre Hin- und Rückreise selbstständig organisieren und ihr eigenes Rad mitbringen.

Folgender Mix aus Theorie und Praxis ist geplant:

  • Fahrradtechnik und -check
  • Sicheres Losfahren und Anhalten
  • Fahrtests und Parcours
  • Fahrradspezifische Verkehrsregeln
  • Fahrrad-Tour mit Verkehrserprobung in der nahen Umgebung
  • Theoretische Inhalte zur Straßenverkehrsordnung oder möglichen Gefahren im Straßenverkehr

Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten alle Teilnehmer:innen ein Teilnahmezertifikat.

Anbieter: Open Mobility Solutions, Oliver Moschner-Schweder, In der Schlei 6, 65611 Brechen

Datum: Samstag, 22. Aug. 2026 von 10:00 bis 14:00 Uhr

Anmeldung hier: Inklusives Fahrsicherheitstraining für Kinder im KITA- und Grundschulalter

Diese interne Schulung findet am 26.08.2026 von 09:00 bis 12:00 Uhr in der Verwaltung in Wetzlar statt.

Trainerin: Larissa Wetz

Diese Schulung soll als Auffrischung der Basics der Teilhabeplanung dienen und umfasst zusätzlich Themen, wie:

  • Pädagogische Grundlagen
  • Ziele, Maßnahmen erkennen und in den Alltag miteinbeziehen
  • Dokumentation bei der Arbeit
  • Dokumentation für die Teilhabeplanung

Funktionierende Kommunikation – inklusive Stütztechnik

Eine intensive und praxisorientierte Fortbildung aus zwei Teilen. Schwerpunktthema ist ein in der Praxis gut funktionierender Austausch.

Teil 1 der Veranstaltung findet am 27.08.26 und 28.08.26 jeweils von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr statt.

Teil 2 wird 2027 stattfinden. Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben.

Trainer: Herrn Vande Kerckhove

Teil 1:Die Totale der Kommunikation : Dimension, Funktion, Ziel, Methoden, ErgebnisKlare Kommunikation: konkret greifbar machen, praktisch umsetzenStruktur und Kommunikation: Bedeutung, Umsetzung, KriterienFUNKTIONIERENDE KOMMUNIKATION mittels Schablonen: Sinn, Aufbau, Gestaltung der Arbeit mit Schablonen, Input und Benutzung der Schablonen 1 bis 4Fragen und Kommunikation: 1-Impuls Fragen: Übersicht, Eigenheiten, Ziele,
Teil 2:Klare Kommunikation: Aufgreifen, Praxisreflektion und – EvaluationFUNKTIONIERENDE KOMMUNIKATION mittels Schablonen: Praxisreflektion und – Evaluation der Umsetzung, Input und Benutzung der Schablonen 5 bis 8Fragen und Kommunikation: Praxisreflektion und – Evaluation der Umsetzung, Erweiterung der Fragentypen, Alltägliche Prozesse mit Schablonen: Auswahl, Entscheidung, Klärung,Voraussetzungen: Interesse am Thema

Ein Seminar nur für mich

Erleben Sie zwei Tage voller Inspiration und Selbstentfaltung. In diesem Seminar haben Sie die Möglichkeit, Ihre Resilienz zu stärken, neue Kraft zu schöpfen und sich Ihrer Stärken bewusst zu werden.

Möchten Sie…

  • alte Zöpfe abschneiden?
  • sich von irrationalen Überzeugungen verabschieden?
  • fragwürdige Ziele loslassen?
  • giftige Gedanken in die Wüste schicken?

Und stattdessen lieber…

  • stolz auf Erreichtes zurückblicken?
  • neue Ziele ins Auge fassen?
  • gelassener im Alltag bestehen?
  • sich nach Stress schnell erholen?
  • neue gute Gewohnheiten einüben?
  • Ihre Stärken erkennen und pflegen?

Das erwartet Sie:

Mit Verstand, Herz und Humor bieten wir Ihnen ein reichhaltiges „Buffet der Möglichkeiten“. Entdecken und probieren Sie aus, was Ihnen zusagt, welche Übungen Sie ansprechen und tanken Sie gemeinsam mit uns Vitamine für die Seele. Wie nach einem erfrischenden Strandspaziergang werden Sie Überraschendes, Erholung und Inspiration für Ihren Alltag finden.

Inhalte

  • Resilienz stärken
    • Übungen zur mentalen Widerstandsfähigkeit
    • Strategien zur Stressbewältigung
  • Kraft schöpfen
    • Meditation und Achtsamkeitsübungen
    • Techniken zur Entspannung und Regeneration
  • Stärken bewusst machen
    • Selbstreflexion und Persönlichkeitsanalyse
    • Stärken und Ressourcen erkennen und nutzen
  • Alte Zöpfe abschneiden
    • Identifikation und Loslassen hinderlicher Überzeugungen
    • Verabschiedung fragwürdiger Ziele
  • Positive Denkweise fördern
    • Umwandlung negativer Gedanken in positive Affirmationen
    • Entwicklung gesunder Denkmuster
  • Ziele setzen und erreichen
    • Realistische Zielsetzung und Planung
    • Motivationstechniken für den Alltag
  • Gelassenheit im Alltag
    • Techniken zur Bewältigung alltäglicher Herausforderungen
    • Methoden zur Erhöhung der Stressresistenz
  • Erholung und Inspiration
    • Kreative Workshops und Übungen
    • Austausch und Vernetzung mit anderen Teilnehmern
  • Neue Gewohnheiten einüben
    • Implementierung neuer, positiver Routinen
    • Langfristige Strategien für nachhaltige Veränderungen

Zielgruppe

  • Führungskräfte, die ihre Resilienz und Gelassenheit stärken möchten
  • Fachkräfte in der Eingliederungshilfe, die ihre persönlichen Ressourcen besser nutzen wollen
  • Personen, die an persönlicher Weiterentwicklung und Selbstentfaltung interessiert sind
  • Menschen, die negative Denkmuster loslassen und positive Gewohnheiten entwickeln möchten
  • Jeder, der seine Persönlichkeit stärken und neue Inspiration für den Alltag finden möchte

Methoden

Impulsreferate: Kurze, prägnante Vorträge bieten theoretische Grundlagen und praktische Ansätze zum Umgang mit Lügen. Diese Inputs regen zum Nachdenken an und bereiten den Boden für weitere Aktivitäten.

Plastische Demonstrationen: Anschauliche und praxisnahe Beispiele verdeutlichen komplexe Konzepte und machen die Inhalte greifbar. Diese Demonstrationen erleichtern das Verständnis und fördern die Anwendung im Alltag.

Kleingruppenarbeit: In Kleingruppen wird das Gelernte vertieft und angewendet. Diese Arbeitsform fördert die aktive Beteiligung, den Austausch von Erfahrungen und die Entwicklung gemeinsamer Lösungsansätze.

Möglichkeit zur Falleingabe und zur Übung: Teilnehmer können eigene Fälle einbringen und praktische Übungen durchführen. Diese individuelle Auseinandersetzung ermöglicht maßgeschneiderte Lösungen und praxisnahe Lernerfahrungen.

Diskussion und Austausch: Offene Diskussionen und der Austausch von Erfahrungen unter den Teilnehmern fördern ein tieferes Verständnis und unterstützen das gemeinsame Lernen. Diese Methode stärkt das Netzwerk und die Zusammenarbeit im Berufsalltag.

Ihr Nutzen der Fortbildung

Nutzen für Teilnehmende

  • Resilienz und Stressbewältigung: Erhöhte mentale Widerstandsfähigkeit und effektivere Stressbewältigungsstrategien.
  • Selbstbewusstsein und Stärken: Klareres Verständnis und Nutzung der eigenen Stärken und Potenziale.
  • Positives Denken und Handeln: Loslassen negativer Denkmuster und Entwicklung positiver Gewohnheiten.
  • Zielsetzung und Zielerreichung: Setzen und Erreichen realistischer, motivierender Ziele.
  • Gelassenheit im Alltag: Mehr Ruhe und Ausgeglichenheit im täglichen Leben.
  • Inspiration und Kreativität: Neue Impulse und Ideen für den Alltag und berufliche Herausforderungen.
  • Persönliche Weiterentwicklung: Förderung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung und Selbstakzeptanz.
  • Nachhaltige Veränderung: Langfristige Implementierung gesunder Gewohnheiten und Verbesserung der Lebensqualität.

Nutzen für Arbeitgeber*innen

  • Erhöhte Mitarbeiterzufriedenheit: Teilnehmende kehren motiviert und ausgeglichener zurück, was die allgemeine Arbeitszufriedenheit steigert.
  • Verbesserte Resilienz der Mitarbeitenden: Mitarbeiterinnen, die besser mit Stress umgehen können, sind belastbarer und weniger anfällig für Burnout.
  • Produktivitätssteigerung: Durch die Entwicklung positiver Gewohnheiten und effektiverer Arbeitsstrategien steigt die Effizienz und Produktivität der Mitarbeitenden.
  • Geringere Fehlzeiten: Gelassenere und stressresistentere Mitarbeitende neigen weniger zu krankheitsbedingten Fehlzeiten.
  • Förderung der Teamdynamik: Mitarbeitende, die ihre persönlichen Stärken und Potenziale erkennen, tragen positiv zur Teamarbeit bei.
  • Innovationskraft: Neue Impulse und kreative Ideen aus dem Seminar fördern die Innovationsfähigkeit im Unternehmen.
  • Positive Unternehmenskultur: Die Teilnahme an solchen Entwicklungsprogrammen zeigt die Wertschätzung und das Engagement des Unternehmens für das Wohlbefinden der Mitarbeitenden, was eine positive Unternehmenskultur stärkt.
  • Langfristige Mitarbeiterbindung: Zufriedene und gut unterstützte Mitarbeitende bleiben dem Unternehmen länger treu, was die Fluktuation verringert.
  • Imagegewinn: Unternehmen, die in die persönliche und berufliche Entwicklung ihrer Mitarbeitenden investieren, verbessern ihr Image als attraktiver Arbeitgeber.

Referent*innen:Judith Maschke

Ort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg

Beginn:07.09.2026 10:00 Uhr

Ende:08.09.2026 16:15 Uhr

Kosten:440,00 € inkl. Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:260702-P1

Anmeldung hier: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Vitamine für die Seele

Do., 10.09.2026, 10:00 Uhr – 17:15 Uhr
Fr., 11.09.2026, 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Bundesgeschäftsstelle der Lebenshilfe Raiffeisenstraße 18 35043 Marburg

Menschen mit intellektueller Entwicklungsstörung werden häufiger psychisch und körperlich krank als andere Menschen. Oft werden diese Erkrankungen nicht richtig oder zu spät erkannt, weil ihre Symptome anders aussehen. Verhaltensauffälligkeiten sind häufig, haben vielfältige psychische, körperliche, soziale und emotionale Ursachen und sind eine erhebliche Belastung für die Betroffenen und ihre Bezugspersonen.

Weitere Informationen und Anmeldung hier: Psychische Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten bei Menschen mit intellektueller Entwicklungsstörung – Bildungsinstitut inForm der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.

Bewusstsein und bewusster Umgang

Macht ist ein häufig tabuisierter Begriff in sozialen Organisationen. Offene Gespräche über Macht sind selten, da niemand den Eindruck erwecken möchte, den eigenen Willen gegenüber anderen durchzusetzen – sei es bewusst oder unbewusst. Stattdessen sprechen wir lieber von Einfluss, Autorität, Verantwortung oder Leadership. Doch überall, wo Menschen zusammenkommen, spielt Macht eine Rolle, sei es bewusst oder unbewusst. Machtspiele unterschiedlicher Art finden statt. Wer Macht hat und einsetzt, bestimmt das Geschehen, und andere erleben Ohnmacht.

Es ist an der Zeit, mehr über Macht zu sprechen und Machtspiele zu analysieren. Nur wenn wir Macht und Machtspiele verstehen, können wir bewusster mit diesem Thema umgehen und legitime von illegitimer Machtausübung unterscheiden. Erst dadurch können wir wirklich auf Augenhöhe miteinander agieren. Das Tabuisieren von Macht gibt unkontrolliertem Machtfluss freien Lauf. Und letztlich braucht gelingende Führung Klarheit über die eigenen Machtressourcen und den effektiven Einsatz dieser.

Inhalte

1. Einführung in das Thema Macht:

  • Definition und Bedeutung von Macht in sozialen Organisationen.
  • Unterschiede zwischen Macht, Einfluss, Autorität und Leadership.

2. Quellen der Macht:

  • Herkunft und Sozialisation.
  • Wissen und Expertise.
  • Funktion und Position.
  • Überzeugungskraft und Kommunikationsfähigkeit.
  • Netzwerke und Kontakte.
  • Reflexion der eigenen Machtquellen und deren Einsatz im Arbeitsalltag.

3. Machtspiele erkennen und analysieren:

  • Typische Machtspiele und deren Mechanismen.
  • Fallbeispiele aus dem Arbeitsalltag.
  • Strategien zur Erkennung und Durchschauen von Machtspielen.

4. Umgang mit Macht und Machtmissbrauch:

  • Unterscheidung zwischen legitimer und illegitimer Machtausübung.
  • Methoden zur Förderung von Transparenz und Feedbackkultur.
  • Strategien zur Förderung von Wahlmöglichkeiten und Wandel.
  • Entwicklung eines konstruktiven Umgangs mit Macht.

5. Praxisorientierte Übungen und Reflexion:

  • Gruppenarbeiten und Rollenspiele zur Vertiefung der Seminarinhalte.
  • Reflexion der eigenen Erfahrungen und
  • Austausch mit anderen Teilnehmenden.

Zielgruppe

Fach- und Führungskräfte in der Eingliederungshilfe

Methoden

  • Theoretische Inputs
  • Gruppenarbeiten
  • Rollenspiele
  • Fallbeispiele
  • Reflexionsrunden

Ihr Nutzen der Fortbildung

Nutzen für die Teilnehmenden:

  • Erhöhtes Bewusstsein:
    für die Dynamik von Macht und Machtspielen im Arbeitskontext.
  • Werkzeuge und Strategien:
    für einen bewussten und konstruktiven Umgang mit Macht.
  • Stärkung der eigenen Handlungskompetenz:
    und Fähigkeit, Machtspiele zu durchschauen und anzusprechen.
  • Verbesserung der Zusammenarbeit:
    und Erhöhung der Zufriedenheit im Team durch mehr Transparenz und faire Machtverhältnisse.

Dieses Seminar bietet eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Thema Macht in der Eingliederungshilfe und unterstützt die Teilnehmenden dabei, einen reflektierten und konstruktiven Umgang mit Macht zu entwickeln.

Nutzen für Arbeitgeber*innen:

  • Verbesserte Teamdynamik und Zusammenarbeit:
    Stärkere Teamkohäsion und weniger Konflikte durch bewussten Umgang mit Macht.
  • Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit:
    Zufriedenere und engagiertere Mitarbeitende durch faire Behandlung.
  • Förderung einer offenen Unternehmenskultur:
    Mehr Transparenz und Vertrauen im Arbeitsumfeld durch offene Machtstrukturen.
  • Steigerung der Führungskompetenzen:
    Effektivere und empathischere Führung durch besseres Verständnis von Macht.
  • Verbesserte Entscheidungsprozesse:
    Fundiertere und gerechtere Entscheidungen durch bewussten Machteinsatz.
  • Reduzierung von Machtmissbrauch und Konflikten:
    Weniger Konflikte und Machtmissbrauch durch Sensibilisierung und Konfliktbewältigung.
  • Stärkung der Organisationsentwicklung:
    Bessere Anpassungsfähigkeit und Innovationskraft durch reflektierte Machtverhältnisse.
  • Attraktivität als Arbeitgeber*in:
    Modernes und faires Image steigert die Attraktivität für neue Mitarbeitende.
  • Erhöhte Effizienz und Zielgerichtetheit:
    Effizientere Zielerreichung durch konstruktive Nutzung von Machtquellen.
  • Professionelle Entwicklung der Mitarbeitenden:
    Stärkung der Mitarbeitenden durch Bewusstsein und Nutzung eigener Machtquellen.

Dieses Seminar unterstützt die gesamte Organisation, indem es zu einem bewussteren und konstruktiveren Umgang mit Macht beiträgt.

Seminarzeiten

14.09.2026 von 08:30 bis 12 Uhr,
22.09.2026 von 08:30 bis 12 Uhr,
28.09.2026 von 08:30 bis 12 Uhr

Referent*innen:Björn Schmitz

Ort:Online über Lebenshilfe Online Campus

Beginn:14.09.2026 08:30 Uhr

Ende:28.09.2026 12:00 Uhr

Kosten:350,00 € (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:260615-D1

Anmeldung hier:Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Macht in der Eingliederungshilfe

Zwischen Wirksamkeit und Verantwortung

Alle, die pädagogisch arbeiten, kennen das: Belohnen und Bestrafen funktioniert – scheinbar. Die gewünschte Verhaltensänderung tritt oft schnell ein, die Situation entspannt sich, alle sind zufrieden. Oder?

Schließlich muss es doch Konsequenzen geben – sonst verliert man die Kontrolle, die Kinder oder Klient*innen tanzen einem auf der Nase herum. Oder?

In diesem Seminar werfen wir einen kritischen Blick auf die pädagogischen Klassiker „Belohnung“ und „Bestrafung“. Ohne sie pauschal zu verteufeln, reflektieren wir gemeinsam ihre Wirkung, ihre Grenzen – und ihren Preis. Anhand praxisnaher Fallbeispiele diskutieren wir Erziehungsziele, überprüfen gängige Handlungsmuster und setzen sie in Beziehung zur eigenen pädagogischen Haltung und Rolle.

Das Seminar bietet Raum für Austausch, Selbstreflexion und neue Impulse. Ziel ist es, pädagogisches Handeln bewusster zu gestalten und tragfähige Alternativen zum klassischen Belohnen und Bestrafen kennenzulernen, die Beziehung, Entwicklung und Eigenverantwortung stärken.

Inhalte

  • Wirkmechanismen von Belohnung und Bestrafung: Was funktioniert warum – und wie lange?
  • Reflexion eigener pädagogischer Haltung und Handlungsmuster
  • Macht, Kontrolle und Beziehung in pädagogischen Kontexten
  • Unterschied zwischen Konsequenz, Strafe und natürlicher Folge
  • Erziehungsziele im Spannungsfeld von Anpassung und Selbstbestimmung
  • Praxisnahe Fallbeispiele aus dem Berufsalltag der Teilnehmenden
  • Einführung in alternative Handlungsmöglichkeiten (z. B. Bedürfnisorientierung, Beziehungsarbeit, gewaltfreie Kommunikation)
  • Entwicklung individueller Handlungsstrategien für den Berufsalltag und deren Implementierung

Zielgruppe

Pädagogische Fachkräfte, Mitarbeitende in der Eingliederungshilfe

Methoden

Theorie-Input, Präsentation, Einzelarbeit und Selbstreflexion, Gruppenarbeit, Kleingruppengespräche, Fallbesprechungen, Plenumsdiskussion und moderierter Erfahrungsaustausch, Transferfragen und -übungen

Ihr Nutzen der Fortbildung

  • Vertiefte Fachkenntnis zu den Wirkmechanismen von Belohnung, Strafe und Konsequenz
  • Reflexion der eigenen Haltung und pädagogischen Praxis
  • Sicherheit im Umgang mit herausforderndem Verhalten
  • Professioneller Umgang mit Macht, Grenzen und Autorität
  • Entwicklung von beziehungsorientierten, nachhaltigen Handlungsstrategien
  • Stärkung der Selbstwirksamkeit als pädagogische Fachkraft
  • Klarheit über Ziele pädagogischen Handelns (Was will ich wirklich erreichen?)
  • Förderung der Selbstverantwortung bei Kindern und Jugendlichen
  • Konkrete Impulse für den Transfer in den Berufsalltag

Referent*innen:Felix Klinger

Ort:Seminarraum bei der Lebenshilfe Gießen in Pohlheim bei Gießen

Beginn:15.09.2026 10:00 Uhr

Ende:16.09.2026 16:15 Uhr

Kosten:440,00 € inkl. Tagesverpflegung (werden vom Arbeitgeber übernommen)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:260804-P1

Anmeldung hier: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Belohnen und Bestrafen

Einstiegshilfe für Quer- und Neueinsteiger*innen

Der gesetzliche Auftrag der Werkstätten ist für Quer-/Neueinsteiger*innen in dieses Arbeitsfeld sehr speziell, vor allem, weil er ständig den strukturellen Konflikt zwischen pädagogischer und rehabilitativer Arbeit auf der einen Seite und die Bewältigung der externen Produktionsaufträge auf der anderen Seite zum Thema hat.

Zur Einschätzung dieses Konfliktfeldes und dem dementsprechenden Verständnis für die Arbeit, ist es unumgänglich, sich mit den Grundlagen des Arbeitsfelds WfbM zu beschäftigen. Nur so können eine möglichst zügige Einarbeitung und ein gelungenes Verständnis der eigenen Tätigkeit erfolgen.

Inhalte

  • Rechtliche Grundlagen für die Arbeit in der WfbM
  • Auftrag der WfbM
  • Auseinandersetzung mit der eigenen Erwartung an die neue Arbeitssituation
  • Arbeitspsychologische Konzepte der Arbeitsgestaltung
  • Arbeitspädagogische Konzepte der Qualifizierung und Förderung

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Quer- und Neueinsteiger*innen in Werkstätten für behinderte Menschen, die die gesetzlichen und strukturellen Grundlagen des Arbeitsfelds sowie den Umgang mit dessen spezifischen Konfliktfeldern kennenlernen möchten.

Methoden

  • Impulsvorträge
  • Gruppenarbeit
  • Fallbespiele

Ihr Nutzen der Fortbildung

  • Schnellerer Einarbeitung: Neueinsteiger*innen gewinnen ein grundlegendes Verständnis für die Strukturen und Aufgaben der WfbM.
  • Konfliktbewältigung: Teilnehmende lernen, den strukturellen Konflikt zwischen pädagogischen/rehabilitativen Zielen und Produktionsanforderungen zu erkennen und professionell zu handeln.
  • Fachliche Sicherheit: Vertiefte Kenntnisse der gesetzlichen Grundlagen und Arbeitsprozesse stärken das selbstsichere Agieren im Arbeitsfeld.
  • Effiziente Zusammenarbeit: Verbesserte Kommunikation und Zusammenarbeit durch ein gemeinsames Verständnis der Herausforderungen.
  • Praxisnähe: Die Fortbildung bietet praktische Werkzeuge und Lösungsansätze für den Arbeitsalltag in der WfbM.
  • Motivation: Durch Klarheit über die eigene Rolle und Aufgaben wird die Identifikation mit dem Arbeitsfeld gefördert.

Referent*innen:Detlev Poweleit

Ort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg

Beginn:21.09.2026 10:00 Uhr

Ende:22.09.2026 16:15 Uhr

Kosten:440,00 € inkl. Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:261103-P1

Anmeldung hier: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Wo bin ich denn hier gelandet?! – Herzlich Willkommen in der WfbM

Diese Schulung findet am 22.09.2026 von 09:30 bis 11:30 Uhr in der Florentine statt.

Zielgruppe: Diese Schulung ist verpflichtend für neue Mitarbeiter:innen der LHWW und kann für unsere bestehenden Mitarbeiter:innen bei Bedarf genutzt werden.

Ziel der Unterweisung:  Die Schulung soll sicherstellen, dass alle Mitarbeiter:innen die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten besitzen, um Sonderfahrzeuge, Hebebühnen, Rampen und die Sicherung von Rollstuhlfahrer:innen korrekt und sicher zu bedienen. Dies dient dem Schutz aller Beteiligten und der Vermeidung von Unfällen.

Inhalte der Unterweisung:

  • Einweisung in die Handhabung und Bedienung der Sonderfahrzeuge
  • Einweisung in die sichere Bedienung von Hebebühnen und Rampen
  • Anleitung zur sicheren Beförderung und Sicherung von Rollstuhlfahrer:innen

Durchführung der Unterweisung:  Die Unterweisung erfolgt durch Fachpersonal durch die Firma GROSS GmbH und findet direkt an den Fahrzeugen statt.

Anmeldung hier: Unterweisung für den Umgang mit Sonderfahrzeugen, Florentine

Seminarreihe zur Vorbereitung auf die staatliche Prüfung

Die Qualifizierungsreihe „Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung“ richtet sich nach der Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss „Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung“ vom 22. Juni 2018 für das Land Hessen.

Mit der Qualifizierung zur gFAB wird ein bundesweit staatlich anerkannter Abschluss erworben. Mit dem Bestehen der Prüfung wird die Ausbildereignung im Sinne des § 30 Absatz 5 des Berufsbildungsgesetzes erworben.

Die geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung ist in der Lage, personenzentrierte berufliche Bildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen sowie arbeitsbegleitende Maßnahmen für Menschen mit einer Behinderung durchzuführen, um ihnen eine Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Dies erfordert von den Fachkräften einen hohen beruflichen Qualifikationsstandard. Besonders in den Bereichen der Arbeits-, Sozial- und Sonderpädagogik sowie auf förderdiagnostischem Gebiet muss die Fachkraft zusätzlich qualifiziert sein.

Über die im Ausbildungsberuf erlernten Fähigkeiten hinaus werden im Rahmen der Qualifizierungsreihe folgende Schlüsselqualifikationen erworben:

  • Arbeits- und sonderpädagogische Kompetenzen
  • Soziale Kompetenzen
  • Kommunikative Kompetenzen
  • Netzwerkkompetenzen
  • Digitale und Technische Kompetenzen

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, beinhaltet die Weiterbildungsreihe u. a. folgende prüfungsrelevante Themen:

  • Eingliederung und Teilhabe am Arbeitsleben personenzentriert gestalten
  • Berufliche Bildungsprozesse personenzentriert konzipieren und begleiten
  • Arbeits- und Beschäftigungsprozesse personenzentriert planen und steuern sowie Arbeitsplätze personenzentriert einrichten
  • Kommunikation und Zusammenarbeit personenzentriert planen, realisieren und steuern

Die Prüfungsbereiche werden in vierzehn (Präsenz- oder Live-Online-) Seminarbausteinen erarbeitet.

Um die digitalen und technischen Kompetenzen zu erweitern, sieht die methodisch-didaktische Gestaltung der Seminarreihe „Blended Learning“ (Vermischung verschiedener analoger und digitaler Lernformen) vor.

Wir bieten daher eine Kombination aus dem Präsenzunterricht einerseits (12 Module) und dem computergestützten Lernen in Form von digitalem Live-Unterricht andererseits (2 Module) an.

Beginn:23.09.2026 09:00 Uhr

Ende:15.12.2027 14:45 Uhr

Referent*innen:Sabine Scharbach-Knobe
Gabriele Fischer-Mania
Claus Dünwald
Burghard Hofmann
Annette Geldmacher

Ort:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Beginn:23.09.2026 09:00 Uhr

Ende:15.12.2027 14:45 Uhr

Kosten:6.400,00 € inkl. Tagesverpflegung bei Präsenzbausteinen (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:261101-B1

Anmeldung hier: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung

Systemsprengern professionell begegnen – Handlungssicherheit gewinnen

„Und wieder einmal ist es soweit…“, „Wie soll das nur weitergehen?“ „Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll!?“
Gedanken wie diese sind für viele Fachkräfte bittere Realität im Arbeitsalltag.

Einzelne Klient*innen stellen das gesamte Setting auf den Kopf: Sie verstoßen gegen Regeln, überschreiten Grenzen und fordern alle Beteiligten heraus – oft scheinbar ohne Grund. Diese Situationen führen zu Anspannung, Frustration und dem Gefühl, an die eigenen Grenzen zu stoßen. Die Frage steht im Raum, ob eine weitere Begleitung überhaupt noch möglich oder sinnvoll ist.

Doch was, wenn das „Problem“ nicht (nur) beim Verhalten der Klient*innen liegt?

Inhalte

  • Reflexion eigener Haltungen, Wahrnehmungen und Reaktionen im Umgang mit „herausforderndem Verhalten“
  • Auseinandersetzung mit den Ursachen auffälligen Verhaltens: biografisch, psychosozial, institutionell
  • Analyse von Fallbeispielen: Perspektivwechsel und systemische Betrachtung
  • Erkennen struktureller und institutioneller Einflussfaktoren auf Verhalten und Beziehungsgestaltung
  • Entwicklung alternativer Handlungsoptionen jenseits von Kontrolle und Eskalation
  • Stärkung der Selbstwahrnehmung und professionellen Selbstfürsorge
  • Strategien zur Deeskalation und zur Gestaltung tragfähiger pädagogischer Beziehungen
  • Ressourcenorientiertes Arbeiten mit „schwierigen“ Klient*innen
  • Förderung von Teamdynamik und kollegialem Rückhalt
  • Raum für Austausch, Entlastung und persönliche Standortbestimmung

Zielgruppe

Pädagogische Fachkräfte

Methoden

Fachlicher Input, Reflexionsphasen, Fallbesprechungen, kollegialer Austausch und praxisnahe Übungen schaffen einen lebendigen Lernraum. Es geht nicht um einfache Lösungen, sondern um tragfähige Haltungen und Handlungen

Ihr Nutzen der Fortbildung

  • Herausforderndes Verhalten besser verstehen – in seinem Kontext
  • Eigene Wahrnehmungs- und Deutungsmuster reflektieren
  • Strukturelle Einflussfaktoren erkennen und thematisieren
  • Neue Handlungsmöglichkeiten entwickeln
  • Ressourcen und Selbstwirksamkeit stärken – bei sich selbst und im Team

Referent*innen:Felix Klinger

Ort:Seminarraum bei der Lebenshilfe Gießen in Pohlheim bei Gießen

Beginn:23.09.2026 10:00 Uhr

Ende:24.09.2026 16:15 Uhr

Kosten:440,00 € inkl. Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:260805-P1

Anmeldung hier: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Wenn Klienten aus dem Rahmen fallen

QUARTAL 4 – OKTOBER BIS DEZEMBER

Warum sie in heutigen Zeiten so wichtig ist und wie sie gelingen kann

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich der pädagogische Ansatz in den Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. der Eingliederungshilfe stark verändert: Von der Separation über beschützende und fürsorgliche Betreuung sowie qualifizierende Förderung hin zur Begleitung und Assistenz selbstbestimmten Lebens.

Neue Arbeits-, Wohn- und Lebensentwürfe von und für Menschen mit Behinderung sind entstanden, werden weiterentwickelt und stetig angepasst. Wenn echte Teilhabe und Selbstbestimmung verwirklicht werden sollen, reichen institutionelle Öffnung und angepasste Rahmenbedingungen allein jedoch nicht aus!

Die heutige individualisierte, schnelllebige Gesellschaft verlangt zunehmend mehr persönliche und soziale, aber auch strukturgebende Kompetenzen (so genannte Schlüsselqualifikationen). Auch für Menschen mit Behinderung bedeutet dies den Ausbau eigener Kompetenzen und das Entwickeln zusätzlicher persönlichkeitsdienlicher Ressourcen.

In diesem Seminar werden Methoden vorgestellt, diskutiert und durchgespielt, die zur Persönlichkeitsstärkung von Menschen mit Behinderung beitragen können. Im Anschluss können diese im Arbeitsalltag bewusst eingesetzt werden.

Inhalte

  • Selbstwirksamkeit erfahren und Selbstbewusstsein stärken
  • Handeln im sozialen Kontext
  • Beziehung und Partnerschaft
  • Kommunikation und Feedback
  • Biographische Wurzeln und Zukunftspläne
  • Umgang mit Konflikten und Resilienz
  • Aktivitäten planen und realisieren, alleine sein, zufrieden sein

Zielgruppe

Fachkräfte und Führungskräfte in Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. der Eingliederungshilfe,

Ihr Nutzen der Fortbildung

Für Teilnehmende

Teilnehmende dieser Fortbildung profitieren auf mehreren Ebenen:

  1. Fachkräfte und Führungskräfte in Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. der Eingliederungshilfe erhalten neue Methoden und Ansätze zur Persönlichkeitsstärkung von Menschen mit Behinderung. Dies ermöglicht es ihnen, effektiver und einfühlsamer in ihrer Arbeit zu sein und die individuellen Bedürfnisse und Potenziale ihrer Klienten besser zu unterstützen.
  2. Menschen mit Behinderung selbst können von den im Seminar vorgestellten Methoden direkt profitieren, da sie dabei helfen, ihre persönlichen Kompetenzen auszubauen und zusätzliche Ressourcen zu entwickeln. Dies kann zu einem gesteigerten Selbstbewusstsein, mehr Selbstständigkeit und einer höheren Lebensqualität führen.
  3. Durch die Implementierung neuer Ansätze zur Persönlichkeitsstärkung können Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. der Eingliederungshilfe insgesamt ihre Qualität der Betreuung und Unterstützung verbessern. Dies kann dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderung besser in die Gesellschaft integriert werden und eine größere Selbstbestimmung erfahren.

Insgesamt trägt die Fortbildung dazu bei, die Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung zu stärken und die Qualität der Unterstützung in den entsprechenden Einrichtungen zu erhöhen.

Für Arbeitgeber

 

  1. Verbesserte Qualität der Dienstleistungen: Durch die Weiterbildung der Mitarbeiter in Methoden zur Persönlichkeitsstärkung von Menschen mit Behinderung können die Dienstleistungen der Einrichtung verbessert werden. Dies kann zu einer höheren Zufriedenheit der Kunden führen und das Ansehen der Einrichtung in der Öffentlichkeit stärken.
  2. Erfüllung rechtlicher Anforderungen: In vielen Ländern gibt es gesetzliche Vorschriften und Richtlinien zur Inklusion und Unterstützung von Menschen mit Behinderung. Indem die Mitarbeiter entsprechend fortgebildet werden, kann der Arbeitgeber sicherstellen, dass diese Anforderungen erfüllt werden und rechtlichen Problemen vorgebeugt wird.
  3. Attraktivität als Arbeitgeber: Arbeitgeber, die sich für die Fortbildung ihrer Mitarbeiter im Bereich der Inklusion und Unterstützung von Menschen mit Behinderung engagieren, können sich als sozial verantwortlich und fortschrittlich positionieren. Dies kann dazu beitragen, qualifizierte Fachkräfte anzuziehen und die Mitarbeiterbindung zu stärken.
  4. Kostenersparnis durch effektivere Arbeit: Mitarbeiter, die über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, um Menschen mit Behinderung effektiv zu unterstützen, können ihre Aufgaben effizienter erledigen. Dies kann zu einer Reduzierung von Fehlzeiten, einer geringeren Fluktuation und letztendlich zu Kosteneinsparungen führen.

Insgesamt kann die Fortbildung der Mitarbeiter im Bereich der Unterstützung von Menschen mit Behinderung dazu beitragen, die Qualität der Dienstleistungen zu verbessern, rechtliche Anforderungen zu erfüllen, die Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern und Kosten zu senken

Referent*innen:Burghard Hofmann

Ort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg

Beginn:05.10.2026 10:00 Uhr

Ende:06.10.2026 16:15 Uhr

Kosten:420,00 € inkl. Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:260401-P1

Anmeldung hier: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Persönlichkeitsstärkung von Menschen mit Behinderung

In diesem Basisseminar erhalten Sie fundiertes Wissen und praxisnahe Methoden, um Konflikt-, Anspannungs- und Krisensituationen sicher und professionell zu bewältigen. Sie lernen, Aggression und Gewalt frühzeitig zu erkennen, deeskalierend zu kommunizieren und angemessene Interventionen einzusetzen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Selbstschutzmaßnahmen, um bei körperlichen Angriffen Verletzungen zu vermeiden. Darüber hinaus erfahren Sie, wie eine effektive Nachbereitung dazu beiträgt, zukünftige Vorfälle zu reduzieren und die Sicherheit aller Beteiligten zu erhöhen.

Das Ziel: Sicherheit stärken, Risiken minimieren und kompetent handeln – auch in herausfordernden Situationen.

Trainer: Tim Nowak
Veranstaltungsort: Raum Frühling, Familienzentrum der Lebenshilfe e.V., Hörnsheimer Eck 9 in Wetzlar

Bitte beachten Sie, dass eine Seminarteilnahme nur für Mitarbeiter:innen aus dem Bereich Besondere Wohnformen möglich ist.

Bitte klicken Sie auf das Seminardatum, um sich anzumelden.

Inhalte des PART-Auffrischungsseminars: Wiederholung der Methoden und zeigen von Körperübungen. Bei den Auffrischungsseminaren werden immer aktuelle Informationen und Neuigkeiten weitergegeben. Die Themen der Auffrischungsseminare können je nach Teilnehmerkreis variieren.

Trainer: Tim Nowak
Veranstaltungsort: Raum Frühling, Familienzentrum der Lebenshilfe e.V., Hörnsheimer Eck 9 in Wetzlar

Bitte beachten Sie, dass eine Seminarteilnahme nur für Mitarbeiter:innen möglich ist, die in 2025 für das Auffrischungsseminar vorgesehen sind.

Bitte klicken Sie auf das jeweilige Seminardatum, um sich anzumelden.

Veranstaltungszeiten

Di., 20.10.2026, 09:30 Uhr – 13:00 Uhr
Mi., 21.10.2026, 09:30 Uhr – 13:00 Uhr
Di., 27.10.2026, 09:30 Uhr – 13:00 Uhr
Mi., 28.10.2026, 09:30 Uhr – 13:00 Uhr

Schulen, Werkstätten und Wohnheime sind für viele Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung wichtige Orte. Hier wird gearbeitet, gelebt und gelernt. Hier werden aber auch Liebesbeziehungen geknüpft oder manchmal auch sexuelle Wünsche sehr unmittelbar zum Ausdruck gebracht. Das Ausleben von Sexualität gerät dabei nicht selten in Konflikt mit Regeln innerhalb der Einrichtungen oder auch den Schamgrenzen anderer Menschen.

Gleichzeitig sind die meisten Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung oft nicht ausreichend aufgeklärt. Neben der Abhängigkeit von pflegerischer wie lebenspraktischer Assistenz ist dieses mangelnde Wissen über den eigenen Körper und die eigene Lust einer der Hauptgründe dafür, dass Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung überdurchschnittlich häufig sexualisierte Gewalt erleben. Für Einrichtungen der Behindertenhilfe ist es deshalb zentral, sich mit den Themen Sexualitätsexuelle Selbstbestimmung und sexualisierte Gewalt auseinanderzusetzen.

THEMEN:

    • psychosoziale Aspekte und ihre Bedeutung im Kontext von Sexualität
    • Beispiele, Methoden und Materialien für sexuelle Bildung und sexualpädagogische Angebote
    • Arbeit mit Angehörigen
    • Empowermentansätze (u. a. Sexualassistenz, begleitete Elternschaft)
    • Gewaltbetroffenheit von Menschen mit geistigen Behinderungen; Prävention und Intervention, Risiko- und Schutzfaktoren
    • rechtliche Aspekte von Sexualität und sexueller Selbstbestimmung

Praxisnahe Wege zu Verständnis und professioneller Begleitung

Im Arbeitsalltag mit Demenzerkrankten oder Menschen mit kognitiven und psychischen Einschränkungen stoßen Fachkräfte immer wieder an ihre Grenzen.

Herausforderndes Verhalten wie plötzliche Aggression, Weinerlichkeit, freudige Erregung, Rückzug oder die Verweigerung von Unterstützung bei der Körperpflege oder Nahrungsaufnahme wirft oft Fragen auf:

  • „Warum reagiert mein Gegenüber plötzlich so?“
  • „Warum will sich der/die Bewohner*in nicht helfen lassen?“
  • „Wieso zieht sich mein Gegenüber immer mehr zurück?“

Die Systemische Validation bietet einen zentralen Ansatz, um solche Verhaltensweisen besser zu verstehen und eine wertschätzende, bewohnerorientierte Begleitung zu ermöglichen. Sie geht davon aus, dass das Verhalten eines Menschen mit Demenz in Wechselwirkung mit seiner Innen- und Außenwelt steht und in der Regel nicht gegen uns als Fachkräfte gerichtet ist. Ziel ist es, eine validierende Haltung einzunehmen, die das Verhalten akzeptiert und darauf angemessen reagiert.

Neben theoretischen Grundlagen wird in der Fortbildung praxisnah gearbeitet. Die Teilnehmenden lernen einfache und wirksame Tools wie das 60-Sekunden-Prinzip, trainieren validierende Sätze und Schlüsselwörter und erfahren, wie sie Menschen mit Demenz in jeder Phase der Erkrankung respektvoll „abholen“ können.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Selbstreflexion und gesunder Abgrenzung: Genauso wie Demenzerkrankte täglich wechselnde Befindlichkeiten haben, dürfen auch Begleitpersonen ihre eigene Stimmung wahrnehmen und annehmen. Die Fortbildung zeigt, wie Fachkräfte eine Balance zwischen Professionalität und Selbstfürsorge finden können, um langfristig resilient und empathisch zu handeln.

Inhalte

  • Grundprinzipien der Systemischen Validation
  • Verstehen und einordnen von herausforderndem Verhalten
  • Praxisnahe Übungen: validierende Sätze und Schlüsselwörter trainieren
  • Das 60-Sekunden-Prinzip für den Alltag
  • Umgang mit emotionalen Belastungen und Selbstreflexion
  • Gesunde Abgrenzung und Selbstfürsorge im Umgang mit Demenzerkrankten
  • Angemessene Kommunikation in allen Phasen der Erkrankung

Zielgruppe

Fachkräfte in der Eingliederungshilfe, die pflegerische Aufgaben übernehmen, Gruppenleitungen, Einrichtungsleitungen Assistent*innen

Methoden

  • Fallbeispiele bearbeiten, Simulationen und Übungen
  • Kleingruppenarbeit, Impulsvortrag
  • Austausch in der Gruppe

Ihr Nutzen der Fortbildung

  • Besseres Verständnis für die Bedürfnisse und Verhaltensweisen von Menschen mit kognitiven oder psychischen Einschränkungen
  • Entwicklung einer validierenden, wertschätzenden Haltung
  • Stärkung der Kommunikationsfähigkeit und Beziehungsgestaltung
  • Förderung der Resilienz und Selbstfürsorge der Teilnehmenden
  • Nachhaltige Methoden und Werkzeuge für den beruflichen Alltag

Referent*innen:Gabriela Koslowski

Ort:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Beginn:21.10.2026 09:00 Uhr

Ende:22.10.2026 16:15 Uhr

Kosten:480,00 € inkl. Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:261507-P1

Anmeldung hier: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Wenn Menschen mit kognitiver Behinderung an Demenz erkranken: Kompetent begleiten

Die Veranstaltung „Fahrsicherheitstraining für Kleinbusse und Transporter“ findet am Samstag, 31.10.2026 statt.

Veranstaltungsort ist das Fahrsicherheitszentrum Hünfelden an der B417 (Wegbeschreibung ist bei der Anmeldung hinterlegt).

Veranstalter ist die Deutsche Verkehrswacht Limburg-Weilburg e.V., die diese Fortbildung speziell für die Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg e.V. anbietet.

Die Teilnahme erfolgt mit den in Ihren Einrichtungen vorhandenen Bussen / Transportern. Diese werden von den Fahrer:innen zur Veranstaltung mitgebracht. Es können sich nach Absprache auch 2-3 Personen ein Fahrzeug teilen und abwechselnd fahren.

Die Fortbildung richtet sich an alle Kolleg:innen aus Bereichen, die Kleinbusse oder Transporter fahren (Kita, Wohnhäuser, Werkstätten, Betreutes Wohnen, Offene Hilfen, Hausmeister).

Bitte sprechen Sie die gemeinsame Anfahrt mit den Dienstfahrzeugen miteinander ab.

Die Teilnehmer:innen sind dazu in der Gästeliste einsehbar. Bitte aktivieren Sie bei Anmeldung, dass Sie auf der Gästeliste erscheinen.

Die Fortbildung dauert voraussichtlich bis 16:00 Uhr. Über einen Lieferservice kann gemeinsam Pizza, Pasta oder Salat bestellt werden. Die Kosten für das Mittagessen übernimmt die Lebenshilfe. Getränke bitte selbst mitbringen.

Die Arbeitszeit wird Ihnen als Fortbildungstag gutgeschrieben.

Anmeldung hier: Fahrsicherheitstraining für Transporter und Kleinbusse

Grundlagenseminar für Mitarbeitende ohne (pädagogische) Ausbildung

Veranstaltungszeiten:

Mi., 04.11.2026, 10:00 Uhr – 17:15 Uhr
Do., 05.11.2026, 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Die Begleitung von Menschen mit Behinderung ist eine verantwortungsvolle und gelegentlich auch herausfordernde Aufgabe. Mitarbeitende möchten den Menschen gerecht werden und müssen gleichzeitig Vorschriften und gesetzliche Regelungen beachten und das in einem relativ eng gesteckten Rahmen. Fachliche Grundlagen und Hintergrundwissen zum Thema sind hilfreich, um eine Begleitung nach aktuellen Leitprinzipien sicherzustellen.

Sie haben in Ihrem Berufsalltag immer wieder Kontakt zu Menschen mit Behinderung und wünschen sich dafür ein Mehr an Sicherheit und Wissen? Vielleicht sind Sie Quereinsteiger, haben keine fachspezifische Ausbildung oder möchten Ihr Wissen auffrischen und auf den neuesten Stand bringen?

Das Seminar richtet sich an alle Mitarbeitenden, die keinen pädagogischen, heilerzieherischen oder vergleichbaren Hintergrund besitzen, z.B. Mitarbeitende aus Büros, Verwaltungen, Hauswirtschaft, Ehrenamtliche/Freiwillige, Quereinsteiger *innen sowie alle Interessierte.

THEMEN:

  • Der Begriff „Behinderung“ und das aktuelle Verständnis davon
  • Formen von Beeinträchtigung und häufige Begleiterscheinungen im Überblick
  • Die Ideen von Inklusion und Teilhabe: Was bedeuten sie für den Alltag von Menschen mit Behinderung und für Mitarbeitende?
  • Die eigene Rolle und Haltung im Umgang mit Menschen mit Behinderungen
  • Die eigenen Grenzen kennen
  • Verständnisvolle und wertschätzende Kommunikation

Referent*innen:Susanne Seelbach

Ort:ZOOM (Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.)

Beginn:22.06.2026 09:30 Uhr

Ende:23.06.2026 13:00 Uhr

Kosten:290

Veranstalter:Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.

Veranstaltungsnummer:260751

Anmeldung hier: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Die tägliche Begegnung mit Menschen mit Behinderungen

Professionelle Beziehungsgestaltung

Mitarbeiter*innen in der Eingliederungshilfe sind für viele Menschen mit Behinderung zentrale Bezugspersonen. Sie werden als Vertrauensperson, als Unterstützer*innen und enge Wegbegleiter*innen gebraucht. Gleichzeitig erleben sie in diesen engen Beziehungen Zurückweisung, Angriffe und Ablehnung.

Auf Seiten der Mitarbeiter*innen sind diese beiden Pole mit eigenen Gefühlen der Zuneigung und Vertrautheit und mit dem Wunsch nach Abgrenzung und Zurückweisung von Grenzüberschreitungen verbunden. Insbesondere für Quereinsteiger*innen ist diese Balance eine Herausforderung. Eine hilfreiche Beziehungsgestaltung verlangt beides: Nähe und Distanz.

Die Bereitschaft zu Eigenreflexion wird bei der Teilnahme am Seminar vorausgesetzt.

Zielsetzung ist es, den Teilnehmenden einen professionellen Umgang mit der Thematik und somit eine ausgewogene Beziehungsgestaltung zu ermöglichen.

Inhalte

  • Die zentrale Bedeutung von Beziehung für den Menschen
  • Wie kann eine Beziehung aussehen, die hilfreich für den*die Klienten*in ist?
  • Was ist eigentlich eine professionelle Beziehung?
  • Möglichkeiten des Umgangs mit emotionalen Grenzüberschreitungen

Zielgruppe

Mitarbeiter*innen aus allen Arbeitsbereichen der Eingliederungshilfe

Methoden

  • Theorie Input
  • Strukturierter Erfahrungsaustausch
  • Bearbeitung von Praxisbeispielen

Ihr Nutzen der Fortbildung

Sie reflektieren Ihre eigene Haltung in der Beziehungsgestaltung.

Referent*innen:Gabriele Fischer-Mania

Ort:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Beginn:26.10.2026 10:00 Uhr

Ende:27.10.2026 16:15 Uhr

Kosten:420,00 € inkl. Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:260705-P1

Anmeldung hier: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Nähe und Distanz – Wieviel ist genug?

Das Fragile-X Syndrom (FXS) wird durch einen Gendefekt hervorgerufen und ist die häufigste Form erblich bedingter kognitiver Beeinträchtigung und Autismus. Die Arbeit mit Menschen mit FXS und die häufige Konfrontation mit herausfordernden Verhaltensweisen kann viel Kraft kosten. Ist eine persönliche Grenze erreicht oder es funktioniert nichts, was man bisher ausprobiert hat, braucht es neue Wege, um wieder gut miteinander arbeiten zu können.

Mo., 02.11.2026, 10:00 Uhr – 17:15 Uhr

Di., 03.11.2026, 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Bundesgeschäftsstelle der Lebenshilfe Raiffeisenstraße 18 35043 Marburg

Weitere Infos und Anmeldung hier: Menschen mit Fragilem X- Syndrom positives Verhalten ermöglichen – auch wenn es mal schwierig wird – Bildungsinstitut inForm der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.

27.11.2026, 10:00 bis 17:00 Uhr
Lebenshilfe Fortbildungsinstitut, Erlangen, Kitzinger Str. 6, 91056 Erlangen

Im Förderbereich begegnen wir einer Vielzahl von Verhaltensweisen bei Menschen mit Komplexen Behinderungen. Selbstverletzendes Verhalten, emotionale Instabilität, mangelnde Selbstregulierung oder geringe Frustrationstoleranz können im Arbeitsalltag sehr belastend sein, Abläufe stören und sowohl Menschen als auch Mobiliar gefährden.

Weitere Informationen und Anmeldung hier: Hilfen bei herausforderndem Verhalten von Menschen mit Komplexen Behinderungen im Förderbereich | Lebenshilfe Bayern – Fortbildungsinstitut

Termine 2027

QUARTAL 1 – JANUAR BIS MÄRZ

Grundlagen, Spannungsfelder und professionelle Haltung für pädagogische Fachkräfte

Kinderrechte kennen, schützen und stärken – eine zentrale Aufgabe pädagogischer Fachkräfte.

Im Mittelpunkt dieser Fortbildung steht das Verständnis von Kinderrechten als handlungsleitendem Prinzip pädagogischer Arbeit. Daneben werden zentrale rechtliche Grundlagen des Kinder- und Jugendhilferechts, des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung und der Aufsichtspflicht vermittelt.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Spannungsfeldern, die mit dieser Verantwortung einhergehen: Zwischen dem Recht der Eltern, dem Schutzauftrag des Staates und der Perspektive des Kindes gilt es, eine professionelle Haltung zu entwickeln – und sich in diesen oftmals unauflösbaren Widersprüchen bewusst zu positionieren.

Inhalte

  • Kinderrechte als Handlungsauftrag: kennen – schützen – stärken
  • Überblick über zentrale rechtliche Grundlagen: UN-Kinderrechtskonvention, Grundgesetz, SGB VIII, KKG, BGB
  • Was bedeutet „Kindeswohl“? Definitionen, Denkmodelle und Grauzonen
  • Das dreistufige Verfahren bei Verdacht auf KWG: Beobachten – Bewerten – Handeln
  • Spannungsfelder im Kinderschutz: Elternrecht vs. Kinderrecht, Hilfe vs. Kontrolle, Nähe vs. Distanz
  • Aufsichtspflicht verstehen und umsetzen: „Die 3 B’s“ – Belehrung, Beobachtung, Belangen
  • Professionalisierung und Resilienz als Grundlage für wirksamen Kinderschutz
  • Kooperation fördern: Auf die Inanspruchnahme von Hilfen hinwirken

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte

Methoden

Die Fortbildung kombiniert fachlichen Input mit praxisnahen Methoden: Anhand von Fallbeispielen, Gruppenarbeiten und Reflexionsphasen werden die Teilnehmenden aktiv eingebunden. Diskussionen zu typischen Spannungsfeldern und Übungen zur Haltungsklärung fördern den Transfer in die eigene Praxis. So entsteht ein lebendiger Lernraum, in dem Wissen erworben, Handlungssicherheit gestärkt und die eigene professionelle Rolle reflektiert wird.

Ihr Nutzen der Fortbildung

Die Teilnehmenden lernen, Kinderrechte im Alltag bewusst zu erkennen und zu stärken, erhalten Sicherheit im Umgang mit rechtlichen Anforderungen und reflektieren zentrale Spannungsfelder professionellen Handelns. So werden Grundlagen für eine fachlich fundierte, reflektierte und verantwortungsvolle Haltung im Kinderschutz gelegt.

Seminarzeiten

  1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr
  2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Referent*innen:Felix Klinger

Ort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg

Beginn:22.03.2027 10:00 Uhr

Ende:23.03.2027 16:15 Uhr

Kosten:450,00 € inklusive Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:271001-P1

Anmeldung: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Kinderrechte und Kinderschutz

QUARTAL 2 – April bis Juni

QUARTAL 3 – Juli bis September

Zwischen Wirksamkeit und Verantwortung

Alle, die pädagogisch arbeiten, kennen das: Belohnen und Bestrafen funktioniert – scheinbar. Die gewünschte Verhaltensänderung tritt oft schnell ein, die Situation entspannt sich, alle sind zufrieden. Oder?

Schließlich muss es doch Konsequenzen geben – sonst verliert man die Kontrolle, die Kinder oder Klient*innen tanzen einem auf der Nase herum. Oder?

In diesem Seminar werfen wir einen kritischen Blick auf die pädagogischen Klassiker „Belohnung“ und „Bestrafung“. Ohne sie pauschal zu verteufeln, reflektieren wir gemeinsam ihre Wirkung, ihre Grenzen – und ihren Preis. Anhand praxisnaher Fallbeispiele diskutieren wir Erziehungsziele, überprüfen gängige Handlungsmuster und setzen sie in Beziehung zur eigenen pädagogischen Haltung und Rolle.

Das Seminar bietet Raum für Austausch, Selbstreflexion und neue Impulse. Ziel ist es, pädagogisches Handeln bewusster zu gestalten und tragfähige Alternativen zum klassischen Belohnen und Bestrafen kennenzulernen, die Beziehung, Entwicklung und Eigenverantwortung stärken.

Inhalte

  • Wirkmechanismen von Belohnung und Bestrafung: Was funktioniert warum – und wie lange?
  • Reflexion eigener pädagogischer Haltung und Handlungsmuster
  • Macht, Kontrolle und Beziehung in pädagogischen Kontexten
  • Unterschied zwischen Konsequenz, Strafe und natürlicher Folge
  • Erziehungsziele im Spannungsfeld von Anpassung und Selbstbestimmung
  • Praxisnahe Fallbeispiele aus dem Berufsalltag der Teilnehmenden
  • Einführung in alternative Handlungsmöglichkeiten (z. B. Bedürfnisorientierung, Beziehungsarbeit, gewaltfreie Kommunikation)
  • Entwicklung individueller Handlungsstrategien für den Berufsalltag und deren Implementierung

Zielgruppe

Pädagogische Fachkräfte, Mitarbeitende in der Eingliederungshilfe

Methoden

Theorie-Input, Präsentation, Einzelarbeit und Selbstreflexion, Gruppenarbeit, Kleingruppengespräche, Fallbesprechungen, Plenumsdiskussion und moderierter Erfahrungsaustausch, Transferfragen und -übungen

Ihr Nutzen der Fortbildung

  • Vertiefte Fachkenntnis zu den Wirkmechanismen von Belohnung, Strafe und Konsequenz
  • Reflexion der eigenen Haltung und pädagogischen Praxis
  • Sicherheit im Umgang mit herausforderndem Verhalten
  • Professioneller Umgang mit Macht, Grenzen und Autorität
  • Entwicklung von beziehungsorientierten, nachhaltigen Handlungsstrategien
  • Stärkung der Selbstwirksamkeit als pädagogische Fachkraft
  • Klarheit über Ziele pädagogischen Handelns (Was will ich wirklich erreichen?)
  • Förderung der Selbstverantwortung bei Kindern und Jugendlichen
  • Konkrete Impulse für den Transfer in den Berufsalltag

Seminarzeiten

  1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
  2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Referent*innen:Felix Klinger

Ort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg

Beginn:14.09.2027 10:00 Uhr

Ende:15.09.2027 16:15 Uhr

Kosten:450,00 € inklusive Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:270801-P1

Anmeldung: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Belohnen und Bestrafen

Systemsprengern professionell begegnen – Handlungssicherheit gewinnen

„Und wieder einmal ist es soweit…“, „Wie soll das nur weitergehen?“ „Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll!?“
Gedanken wie diese sind für viele Fachkräfte bittere Realität im Arbeitsalltag.

Einzelne Klient*innen stellen das gesamte Setting auf den Kopf: Sie verstoßen gegen Regeln, überschreiten Grenzen und fordern alle Beteiligten heraus – oft scheinbar ohne Grund. Diese Situationen führen zu Anspannung, Frustration und dem Gefühl, an die eigenen Grenzen zu stoßen. Die Frage steht im Raum, ob eine weitere Begleitung überhaupt noch möglich oder sinnvoll ist.

Doch was, wenn das „Problem“ nicht (nur) beim Verhalten der Klient*innen liegt?

Inhalte

  • Reflexion eigener Haltungen, Wahrnehmungen und Reaktionen im Umgang mit „herausforderndem Verhalten“
  • Auseinandersetzung mit den Ursachen auffälligen Verhaltens: biografisch, psychosozial, institutionell
  • Analyse von Fallbeispielen: Perspektivwechsel und systemische Betrachtung
  • Erkennen struktureller und institutioneller Einflussfaktoren auf Verhalten und Beziehungsgestaltung
  • Entwicklung alternativer Handlungsoptionen jenseits von Kontrolle und Eskalation
  • Stärkung der Selbstwahrnehmung und professionellen Selbstfürsorge
  • Strategien zur Deeskalation und zur Gestaltung tragfähiger pädagogischer Beziehungen
  • Ressourcenorientiertes Arbeiten mit „schwierigen“ Klient*innen
  • Förderung von Teamdynamik und kollegialem Rückhalt
  • Raum für Austausch, Entlastung und persönliche Standortbestimmung

Zielgruppe

Pädagogische Fachkräfte

Methoden

Fachlicher Input, Reflexionsphasen, Fallbesprechungen, kollegialer Austausch und praxisnahe Übungen schaffen einen lebendigen Lernraum. Es geht nicht um einfache Lösungen, sondern um tragfähige Haltungen und Handlungen

Ihr Nutzen der Fortbildung

  • Herausforderndes Verhalten besser verstehen – in seinem Kontext
  • Eigene Wahrnehmungs- und Deutungsmuster reflektieren
  • Strukturelle Einflussfaktoren erkennen und thematisieren
  • Neue Handlungsmöglichkeiten entwickeln
  • Ressourcen und Selbstwirksamkeit stärken – bei sich selbst und im Team

Seminarzeiten

  1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr
  2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Referent*innen:Felix Klinger

Ort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg

Beginn:22.09.2027 10:00 Uhr

Ende:23.09.2027 16:15 Uhr

Kosten:450,00 € inklusive Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:270802-P1

Anmeldung: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Wenn Klienten aus dem Rahmen fallen

QUARTAL 4 – Oktober bis Dezember

Selbstwirksamkeit und Demokratie stärken

Demokratie lebt von Partizipation – doch Beteiligung geschieht nicht von selbst.
Damit Menschen sich aktiv einbringen, braucht es mehr als Wissen über Beteiligungsrechte und -methoden. Entscheidend ist die Motivation, sich überhaupt beteiligen zu wollen. Und diese Motivation entsteht nur, wenn Menschen erleben, dass ihr Handeln Wirkung zeigt – dass sie selbstwirksam sind.

Partizipation braucht passende Rahmenbedingungen.
Gelungene Beteiligung entsteht nicht durch Zufall, sondern durch Strukturen, die Mitgestaltung ermöglichen. Dafür braucht es:

  • Institutionelle Offenheit für Veränderung und echte Mitbestimmung
  • Alltagstaugliche Beteiligungsprozesse, die mit den Lebensrealitäten der Kinder und Klient*innen kompatibel sind
  • Funktionierendes und ernst gemeintes Beschwerdemanagement
  • Fachkräfte, die durch ihre Haltung, Kompetenzen und Methoden Räume für Selbstbestimmung schaffen

Doch wo sind die Grenzen der Partizipation – und wie gehen wir damit um?
Beteiligung braucht Sicherheit, Orientierung und Verlässlichkeit. Deshalb ist es zentral, dass Grenzen von Partizipation klar reflektiert und transparent kommuniziert werden.
Grenzen können zum Beispiel liegen in:

  • Sachzwängen & institutionelle Rahmenbedingungen
  • Entwicklungsstand & individuelle Kompetenzen
  • Fehlende Strukturen oder Beteiligungskultur
  • Zeit- und Ressourcenmangel
  • Zielkonflikte mit anderen Kinderrechten (z. B. Schutz vs. Selbstbestimmung) oder Gruppen
  • Grenzen durch Machtverhältnisse und Rollenverständnis

Inhalte

  • Partizipation verstehen: mehr als ein Mitmach-Angebot
  • Motivation durch Selbstwirksamkeit: Wie entsteht sie? Wie fördern wir sie?
  • Partizipative Strukturen reflektieren und gestalten: realistisch, wirksam, inklusiv
  • Grenzen von Beteiligung: wo sind sie – und wie gehen wir damit um?
  • Haltung reflektieren: die pädagogische Fachkraft als Ermöglicher*in
  • Empowerment & Mitbestimmung: Kinder und Klient*innen stärken

Zielgruppe

Pädagogische Fachkräfte

Methoden

Die Fortbildung ist praxisorientiert und lebt vom Austausch. Es kommen abwechslungsreiche Methoden zum Einsatz: Impulse und Inputs wechseln sich ab mit Kleingruppenarbeit, Fallbesprechungen und praxisnahen Übungen. Eigene Erfahrungen und Fragestellungen der Teilnehmenden werden aktiv einbezogen. Reflexion, Perspektivwechsel und kollegialer Austausch fördern ein vertieftes Verständnis und ermöglichen nachhaltige Lernprozesse.

Ihr Nutzen der Fortbildung

In dieser Fortbildung erhalten pädagogische Fachkräfte praxisnahe Impulse und fundiertes Wissen, um Beteiligung professionell zu gestalten. Die Teilnehmenden…

  • stärken ihre Fähigkeit, Partizipationsprozesse in ihrer Einrichtung aktiv und reflektiert zu begleiten
  • lernen Methoden kennen, mit denen sie Kinder und Klient*innen zur Mitbestimmung ermutigen und befähigen können
  • entwickeln ein tieferes Verständnis für die Bedeutung von Motivation und Selbstwirksamkeit als Grundlage für Beteiligung
  • reflektieren die strukturellen und persönlichen Bedingungen, die Partizipation fördern oder hemmen und lernen, wie sie diese aktiv beeinflussen können
  • setzen sich intensiv mit den Grenzen von Beteiligung auseinander – und wie diese professionell, transparent und partizipativ kommuniziert werden
  • gewinnen Sicherheit im Umgang mit Spannungsfeldern wie z. B. Schutz vs. Selbstbestimmung oder institutionellen Sachzwängen
  • arbeiten an ihrer Haltung als Fachkraft: weg vom „Anleiten“ hin zum „Ermöglichen“

Am Ende der Fortbildung verfügen die Teilnehmenden über konkrete Ideen, Werkzeuge und Orientierung für eine Beteiligungskultur, die wirksam, alltagstauglich und inklusiv ist.

Seminarzeiten

  1. Seminartag: 10:00 Uhr – 17:15 Uhr,
  2. Seminartag: 09:00 Uhr – 16:15 Uhr

Referent*innen:Felix Klinger

Ort:Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg

Beginn:20.10.2027 10:00 Uhr

Ende:21.10.2027 16:15 Uhr

Kosten:450,00 € inkl. Tagesverpflegung (übernimmt der Arbeitgeber)

Veranstalter:Lebenshilfe Landesverband Hessen e. V.

Veranstaltungsnummer:270803-P1

Anmeldung: Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. – Partizipation fördern